Oftersheim

Einschulung Insgesamt 124 Erstklässler starten mit der allerersten Schulstunde / Drittklässler führen ein Stück auf

Moritz will endlich Mathe haben

Oftersheim."Hier ist niemand ganz allein, kommt in unseren Kreis hin-ein. Willkommen in unserem Haus und nun erstmal Applaus", sangen die Drittklässler bei der Begrüßung ihrer neuen Mitschüler. 49 neue Erstklässler saßen dabei mit sicherlich vor Aufregung klopfenden Herzen in den vorderen Reihen im Foyer der Theodor-Heuss-Schule und ließen sich von ihren Eltern und Verwandten feiern.

Die Lehrerinnen Corinna Benn, Susanne Pein und Brigitte Albrecht hatten ein kleines Theaterstück mit den Drittklässlern vorbereitet. Die drei Räuber Luis, Viktoria und Jonathan klauten darin die riesengroße Schultüte der Rektorin Lara. "Da ist bestimmt Leberwurst drin, und gebratene Hähnchen, Schwarzwälder Kirsch, gemischtes Eis mit Sahne, Pommes mit Ketchup und Spaghetti mit Tomatensoße", waren sich die drei sicher. Doch weit gefehlt: Buchstaben verbargen sich in dem Pappgefäß. "Und wie soll ich jetzt meinen Erstklässlern das Lesen und Schreiben beibringen?", fragte sich Rektorin Lara verzweifelt.

Fröhliches Lied über Buchstaben

Gut, dass die Bienen mit ihren Stacheln und die bunten Vögel zur Stelle waren, um die Räuber dingfest zu machen. Mit einem fröhlichen Lied brachten die Drittklässler den Neuen dann schon einmal die einzelnen Buchstaben näher.

An die Eltern appellierte Rektorin Alexa Schäfer: "Haben Sie am Anfang viel Geduld mit Ihrem Kind, begleiten Sie es fürsorglich, geben Sie ihm das Gefühl: Du bist gut, so wie du bist." Schließlich ging es für die Erstklässler mit ihren Lehrerinnen Eva Krumm, Anette Häfner und Mareike Mundelsee zur ersten Schulstunde in die Klassenzimmer.

Die Friedrich-Ebert-Schule begrüßte ihre 75 neuen Erstklässler in der Kurpfalzhalle. Auch dort hatten die älteren Schüler aus den drei zweiten Klassen mit den Lehrerinnen Katrin Schommer, Alexandra Wynaendts, Andrea Siegel-Back, Stefanie Deimann und Claudia Wacker ein Stück vorbereitet. Darin nahmen Stift, Radiergummi, Buchstaben und Zahlen dem Mädchen Katharina die Angst vor der Schule.

Doch davon war bei den Kindern sowieso wenig zu spüren. Aufgeregt tuschelnd saßen sie in den Bänken, die großen und wundervoll bunten Schultüten vor sich. "Ich freue mich, dass ich endlich lesen lerne", meinte Magdalena und zeigte die Schultüte mit dem Pegasus. Die Flügel waren aus Glitzer und passten hervorragend zum Schulranzen, den ebenfalls ein geflügeltes Pferd zierte.

Vorfreude auf die Tüte

Carlotta freute sich eher aufs Rechnen und zeigte die Schultüte, die mit buntem Stoff bezogen war: "Meine Mama hat mir das genäht. Aber reinschauen darf ich erst später." So viel Vorfreude war bestimmt schwer auszuhalten. Moritz wusste schon, was in der Schultüte mit Hai auf ihn wartete: "Da ist ein kleiner Fahrradcomputer drin." Er freute sich, dass er jetzt endlich etwas lernen kann: "Besonders für Mathe interessiere ich mich." Auch für die neuen Friedrich-Ebert-Schüler ging es gleich mit der ersten Schulstunde los.

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