Oftersheim

Nachfahren der Pilgerväter

Archivartikel

Hallo Kinder! Ist euch auch so warm? Ich fände es toll, wenn wir mal einen Tag schulfrei hätten. Ganz spontan. Dann könnte ich mit Rudi Rotbein und Ellie Ente an den schönen See in unserem Wald gehen und ein bisschen schwimmen. Aber Pustekuchen! Wir müssen natürlich Mathe und Deutsch pauken. Die Kinder in den USA haben’s da heute besser. Die dürfen heute nämlich feiern, und zwar den Unabhängigkeitstag ihres Landes. An jenem Tag wurden die ehemals britischen 13 Kolonien erstmals in einem offiziellen Dokument als „Vereinigte Staaten von Amerika“ bezeichnet. Das war am 4. Juli 1776, also vor fast 250 Jahren. Meine Mama hat mir erklärt, wie das damals war. England war damals, wie viele andere Großmächte auch, immer auf der Suche nach neuen Bodenschätzen wie Gold und Silber, aber auch Gewürzen. Und so haben sich abenteuerlustige Männer mit damals modernen Schiffen auf den Weg über die Ozeane gemacht, um neue Länder zu erkunden. Das war ganz schön gefährlich, denn es gab keine Handys, die vor Gefahren wie Stürme hätten warnen können. Manche Männer kamen zurück von der großen Reise, andere sind gestorben und einige blieben auch dort, um Familien zu gründen. Das waren die ersten Siedler, sie haben sich im Jahr 1620 im heutigen Massachusetts niedergelassen. Sie werden auch Pilgerväter genannt. Und deren Nachfahren haben dann die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Deshalb haben die amerikanischen Kinder heute noch schulfrei. Beneidenswert!

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