Oftersheim

Heimat- und Kulturkreis Mitglieder präsentieren Jahreskalender „Impressionen aus der Gemeinde“ / Bilder sind aus dem Archiv / Ab sofort im Handel

Oftersheim unter einer dichten Schneedecke

Archivartikel

Oftersheim.Eine verwunschene Schneedecke hat sich im Februar über Oftersheim gelegt. Der Himmel ist trüb, die Landschaft aber strahlt in hellen Farben. Im Juni grasen die Pferde bei den Aussiedlerhöfen zufrieden auf der grünen Wiese. In herbstlichen Farben leuchtet der heutige Gemeindepark im Oktober. Die Blätter an den Bäumen haben sich orange gefärbt, segeln Blatt für Blatt langsam auf den Boden.

Für den Jahreskalender 2021 haben die Verantwortlichen des Heimat- und Kulturkreises die schönsten Bilder der vergangenen Jahre ausgesucht und jeweils einem Monat zugeordnet. Das Besondere: Jedes Bild ist in Oftersheim entstanden. „2018 haben wir das letzte Mal einen Kalender herausgegeben“, erklärt Dieter Burkhard, Vorsitzender des Heimat- und Kulturkreises. Nun, drei Jahre später, gibt es erneut einen Jahreskalender mit dem Titel „Impressionen aus unserer Gemeinde“ zu kaufen.

Kleine Texte zu den Aufnahmen

Wolfgang Deinert, Leiter des Arbeitskreises Bild und Dokumentation, der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Frei und Hans-Peter Sturm gestalteten den Kalender. „Wir haben eine Vorauswahl getroffen und letztendlich gemeinsam entschieden, welches Bild zu welchem Monat passt“, erklärt Wolfgang Deinert. Ergänzend zu den Bildern habe Hans-Peter Sturm kleine, individuelle Texte verfasst, die unter den Bildern abgedruckt sind. Er erklärt darin, wo oder wann das Bild aufgenommen worden und was darauf zu sehen ist.

„Wir haben uns bewusst dazu entschieden, auch Bilder mit rein zu nehmen, auf denen Schnee zu sehen ist“, sagt Dieter Burkhard. Schnee sei zwar heutzutage eher eine Seltenheit, aber der ein oder andere könne beim Anblick der weißen Landschaften in Erinnerungen schwelgen. „Wir hoffen, dass der Jahreskalender Anklang findet“, fügt der Vorsitzende hinzu. Der Heimat- und Kulturkreis wolle damit ein bisschen Licht in die aktuelle Situation bringen und eine schöne Abwechslung zum tristen Alltag bieten.

Zum Teil noch Dias

Die Bilder sind alle aus dem Archiv ausgesucht worden. „Zum Teil waren das noch Dias“, sagt Wolfgang Deinert mit einem Schmunzeln. Im Bildbearbeitungsprogramm Photoshop habe er die Bilder dann bearbeitet, so dass sie im Kalender bestmöglich aussehen. Jeweils 20 Kalender werden zunächst bei Kaiser Schreib- und Spielwaren und dem Haushaltswarengeschäft Oetzel für 19 Euro pro Stück verkauft. „Es ist aber auch kein Problem, neue zu drucken. Das ist innerhalb von drei Tagen möglich“, erklärt Dieter Burkhard, dass er auf eine gute Resonanz aus der Bevölkerung hofft.

Zahlreiche Veranstaltungen des Heimat- und Kulturkreises sind wegen der Corona-Pandemie ausgefallen und auch das Museum in der Mannheimer Straße ist aktuell bis auf Weiteres geschlossen. Trotz der Pandemie sind die Mitglieder weiterhin im Ramen der Möglichkeiten aktiv und bleiben eng in Kontakt. „Der Kalender soll die Stimmung einfach ein bisschen aufhellen“, sagen die Verantwortlichen abschließend.

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