Oftersheim

Bebauung „Auf den Ketscher Weg“ kann angegangen werden

Planentwurf verabschiedet

Archivartikel

Oftersheim.In der ersten Sitzung nach der Sommerpause verabschiedete der Gemeinderat den Bebauungsplan „Auf den Ketscher Weg“ als Satzung. Das Ratsgremium hatte in der Juli-Sitzung den Entwurf zur ersten Änderung des Bebauungsplanes gebilligt und die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden beschlossen. Der Planentwurf war den August über öffentlich ausgelegt worden.

Anlass für die Änderung ist der geplante Bau einer Rettungswache, der notwendige Flächenänderungen nach sich zieht und von den planungsrechtlich festgesetzten Flächen im rechtskräftigen Bebauungsplan abweicht. Die Stichstraße wird bis zur Nansenstraße fortgeführt werden.

Der bestehende Fuß- und Radweg, der in nördlicher Richtung an einen parallel der Bahnstrecke verlaufenden Feldweg anschließt, wird mit der Änderung ebenfalls planungsrechtlich gesichert. Insgesamt waren acht Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange eingegangen, aber keine Stellungnahmen seitens der Öffentlichkeit.

Belastbare Kalkulation

Patrick Schönenberg (Grüne) stimmte dem Beschlussvorschlag zu, auch wenn das Großprojekt die Gemeinde viel Geld koste: „Wir gehen inzwischen mit den richtigen Schritten voran. Wichtig ist eine belastbare Kostenkalkulation, damit es nicht wie bei Stuttgart 21 zu einer Kostenexplosion kommt.“

Der Gemeinderat nahm Kenntnis, dass das Bebauungsplanverfahren beschleunigt durchgeführt werden konnte. Das Ratsgremium war einstimmig für den Entwurf des Bebauungsplans „Auf den Ketscher Weg“ sowie die planungsrechtlichen Festsetzungen als Satzung. vw

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