Oftersheim

Gemeinderat Anfragen der Mitglieder und der Besucher

Robinien, Parkplätze und Kinderkrippe sind Themen

Archivartikel

Oftersheim.Den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung haben die Anfragen von Mitgliedern und von Besuchern beschlossen. Werner Kerschgens (SPD) hatte gehört, dass die Kinderkrippe „Glückspilze“ aus sanitären Gründen keine Kinder mehr aufnehmen kann. Ob das stimmt, wollte er wissen. Das bejahte Bürgermeister Jens Geiß. Er wies auf weitere Nachfrage darauf hin, dass es sich bei dem Betreiber zwar um einen privaten Träger handele, die Gemeinde aber auch Lösungsvorschläge unterbreite.

Kerschgens wollte darüber hinaus wissen, warum es in der Richard-Wagner-Straße eine Barriere auf der Straße gebe. Ortsbaumeister Ernst Meißner antwortete, dass sich die Straße abgesenkt habe, der Auftrag zur Reparatur an eine Firma bereits vergeben sei. Eine dritte Frage des Gemeinderats drehte sich um die Lärmschutzwand in der Thomas-Mann-Straße: Die Begrünung sei ja entfernt, wann denn die Reparatur erfolge. Meißner antwortete, alles sei in die Wege geleitet, der Baubeginn stehe aber noch nicht fest.

Zebrastreifen wieder beschädigt

Patrick Schönenberg (Grüne) bedankte sich für die Nachbesserungen am Zebrastreifen in der Lessingstraße, leider sei er aber schon wieder beschädigt. Außerdem wollte er erneut wissen, ob nicht mehr Schilder mit Hinweis auf den Zebrastreifen montiert werden könnten.

Meißner bat darum, mit einer erneuten Ausbesserung noch ein halbes Jahr zu warten. Hinsichtlich der Beschilderung antwortete Geiß, dass ein Vertreter der Polizei die Beschilderung für ausreichend gehalten habe. Aber falls dennoch Bedarf bestehe, sollten die Grünen einen Antrag stellen, über den der Gemeinderat dann entscheidet.

Jens Rüttinger (SPD) interessierte sich dafür, warum für die Aktion „1000 Bäume für Oftersheim“ Robinien ausgewählt wurden, die ja auf der Friedenshöhe entfernt werden mussten. Der Bürgermeister entgegnete, dass diese Bäume für den Klimawandel wohl gewappnet seien, sie würden schnell wachsen und Insekten genug Nahrung bieten. Lediglich für die Sandrasenflächen seien sie ungeeignet.

Außerdem bat Rüttinger um einen Begehungstermin, um verschiedene Verkehrsmaßnahmen, die probeweise eingerichtet wurden, zu kontrollieren. „Wir wollen wissen, ob sie sinnvoll sind oder ob man Veränderungen vornehmen muss.“

Vom Wohnungsamt abgewiesen

Peter Pristl (FDP) berichtete von einem Hauseigentümer, der dem Wohnungsamt eine Unterkunft für Flüchtlinge in der Moltkestraße angeboten habe. Man habe ihn auf grobe Art abgewiesen. Jens Geiß will der Angelegenheit nachgehen.

Ein Besucher beklagte das Parkverhalten einiger Eltern in der Werderstraße vor der Kinderkrippe. Außerdem interessierte er sich für die Stellplätze nach dem Umbau der früheren Wirtschaft „Zum Kronprinzen“. Ernst Meißner entgegnete, dass für die Kinderkrippe zwei Stellplätze ausgewiesen seien, die es aber noch nicht gebe. Dieser Zustand sei bereits an die zuständige Baurechtsbehörde gemeldet worden. Der ehemalige „Kronprinz“ genieße Bestandsschutz und müsse nicht mehr Stellplätze als zurzeit vorhanden vorweisen.

Ob es einen Austausch zwischen Oftersheim und Schwetzingen hinsichtlich der Verkehrssituation gebe, wenn die Spoleto Straße und in der Verlängerung die Plankstadter Straße nach Beendigung der Bauarbeiten wiedereröffnet werden, lautete eine weitere Frage. Der Bürgermeister sicherte dies zu.

Auf die Erkundigung nach dem Stand beim Chillplatz für Jugendliche antwortete Jens Geiß, dass man weiterhin im Austausch sei. az

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