Oftersheim

Musik im Park Michael Kuszmanik und Carina Knebel spielen die Schlussakkorde dieser Veranstaltungsreihe für diese Saison

Songs, wie sie das Publikum wünscht

Oftersheim.„Musik im Park“ geht in die nächste Runde. Das dritte Konzert ist auch gleichzeitig das letzte in diesem Jahr. Am Sonntag, 15. September, spielt Michael Kuszmanik aus Pirmasens im Gemeindepark. Mit dabei ist seine Gesangspartnerin Carina Knebel. Gemeinsam sind sie das „B.B. Kusch Duo“.

Der Vollblutmusiker hat im Alter von zehn Jahren seine Leidenschaft entdeckt. „Ich habe 1970 den Woodstock-Film im Kino gesehen. Da war für mich klar, dass ich auch Gitarre lernen wollte“, erzählt er. Jimi Hendrix hatte bei dem Festival, das dieser Tage vor 50 Jahren Geschichte schrieb, einen legendären Auftritt – unter anderem spielte er „Voodoo Child“, „Purple Haze“ und seine Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne „Star Spangled Banner“. Das beeindruckte den jungen Michael nachhaltig.

Seine Mutter unterstützte den Wunsch ihres Sohnes und kaufte ihm eine Gitarre – allerdings verlangte sie, dass er Stunden nahm. Doch irgendwann konnte ihm der Lehrer nichts mehr beibringen. Kuszmanik machte weiter mit Saxofon, aber irgendwann habe das große Bandsterben angefangen, „weil niemand mehr bereit war, dafür Geld auszugeben“, erinnert er sich. Er stieg um auf E-Gitarre und auf Keyboard. „Und dann habe ich eine Zeit lang im Dorint-Hotel in Kaiserslautern Musik gemacht.“ In seinem eigenen Musikgeschmack ist er nicht festgelegt: „Ich höre alles – von Jazz über Rock ‘n’ Roll bis zu Oldies.“ Dieses breitgefächerte Interesse hilft ihm bei seinen Auftritten.

Sein Repertoire umfasst nach eigenen Schätzungen ungefähr 900 Songs. „Ich bin nicht festgelegt, ich spiele Stimmungslieder, deutsche Schlager, die wieder toll ankommen, aber auch Pop oder Rock – ich richte mich da nach dem Publikum.“ Der 59-Jährige hat ganz unterschiedliche Zielgruppen: „Ich trete bei Sommerfesten in Altersheimen auf, aber auch beim Wurstmarkt in Bad Dürkheim.“

Langjährige Erfahrung

Dank seiner langjährigen Erfahrung kann er sich bei der Musikauswahl, die meistens spontan erfolgt und auf die Zuhörer abgestimmt ist, auf sein Gespür verlassen, das wird bei „Musik im Park“ im Gemeindepark nicht anders sein. Mit seiner Duo-Partnerin Carina tritt er seit rund zwei Jahren gemeinsam auf.

Das „B.B.“ vor seinem Künstlernamen „Kusch“ („so werde ich genannt, weil mein eigentlicher Name halt kompliziert ist“) hat er seinen besonderen Fähigkeiten zu verdanken. Als er anfing, mit einer Band im großen Zelt bei der Kaiserslauterer Kerwe zu spielen, sei der Veranstalter der Auffassung gewesen: „Du brauchsch jetzt än Name“, erklärt er im Pfälzer Dialekt. Und weil früher alle sagten, er spiele wie B.B. King, war der Schritt ein logischer. az

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