Oftersheim

Kleine Bühne Restkarten für die Komödie „„Aasgeier iwwer Ofdasche“ / Erlös für den guten Zweck

Spendenübergabe bei der Premiere

Oftersheim.Die Proben befinden sich in der heißen Phase. In vier Wochen hebt sich im Josefshaus zum ersten Mal der Vorhang für die Komödie „Aasgeier iwwer Ofdasche“ aus der Feder des Autors Bernd Kietzke. Für diesen Dreiakter haben sich die Schauspieler der Kleinen Bühne in diesem Jahr entschieden. Wer zu den Stammgästen der Aufführungen gehört, weiß: Mit ihrer Auswahl trifft das rührige Ensemble genau den Geschmack des Publikums. Und nach einem ersten Eindruck darf man vermuten, dass das so bleibt (wir berichteten).

Die Premiere findet am Freitag, 13. März, statt. Kein guter Tag für abergläubische Menschen – dafür umso mehr für drei Institutionen: Das „Kinderhospiz „Sterntaler“ aus Dudenhofen, die Kinderkrebsklinik in Heidelberg und die katholische Kirchengemeinde vor Ort bekommen je 1500 Euro überreicht. Das ist der Erlös, den die Kleine Bühne im vergangenen Jahr mit den Aufführungen des Stücks „Im Himmel ist die Hölle los“ erzielt hat. Und die werden traditionsgemäß gespendet – in der Vergangenheit bei einem internen Termin, jetzt zum ersten Mal in Anwesenheit des Publikums. Das teilt Heidi Vogt, die treibende Kraft des Ensembles, mit.

Darum geht’s in dem Stück

Und darum geht’s in dem neuen Stück „Aasgeier iwwer Ofdasche“: Es herrscht große Aufregung unter den wackeren Bewohnern in der Hardtgemeinde. Ein seltenes und wertvolles Mineral wurde entdeckt. Reichtum und somit aber auch große Veränderungen stehen an. Dies weckt abstruse Begehrlichkeiten und auch ein bisschen Größenwahn. Doch die größte Gefahr droht von außen: Ein gewissenloser Geschäftemacher will die Dorfgemeinschaft über den Tisch ziehen.

Ausgerechnet jetzt befindet sich der gesamte Gemeinderat auf Weiterbildung in Kalifornien. Das schweißt die Oftersheimer zusammen. Mit der ihnen eigenen Sturheit und dem notwendigen Glück, wendet sich alles zum Besten – auch wenn da wieder jeder etwas Eigenes drunter versteht. So ist das aber halt nun mal in Oftersheim.

Wer jetzt Lust bekommen hat und mit seinem Eintrittsgeld die gute Sache unterstützen möchte, sollte sich möglichst schnell die letzten Restkarten im Vorverkauf sichern. az

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