Oftersheim

Gemeindepark Open-Air-Vorführung der Komödie „Das Leben ist ein Fest“ / Paco de Paella stimmt auf den Film mit Showeinlagen und Live-Musik ein

Torero auf Stelzen begrüßt Kinobesucher

Archivartikel

Oftersheim.Ein besonderes Empfangskomitee auf Stelzen erwartet die Besucher zum Open Air Kino heute Abend im Gemeindepark. Die Gäste werden von Paco de Paella (Percussion) als Torero und auf Stelzen begrüßt und mit Live-Musik, Showeinlagen, Animation und viel Olé auf die Filmvorführung ab 20 Uhr eingestimmt. Getränke und Snacks werden im evangelischen Gemeindesaal verkauft. Stühle stehen bedingt zur Verfügung, jedoch können auch wieder Picknickdecken und Campingstühle mitgebracht werden.

Cineasten in der Hardtgemeinde freuen sich schon seit Bekanntwerden des Termins auf den heutigen Abend. Dann nämlich gastiert das Open-Air-Kinomobil im Gemeindepark. Zu sehen ist die Komödie „Das Leben ist ein Fest“ von Eric Toledano und Olivier Nakache, den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“. Einlass ist um 19.30 Uhr, der Film beginnt um 20 Uhr.

Voller Herz und Humor

„Nach dem Riesenerfolg von ,Ziemlich beste Freunde’ präsentieren die Regisseure eine weitere Komödie voller Herz und Humor und unvorhergesehener Wendungen“, heißt es in der Ankündigung.

Und darum geht’s in dem Film: Kann einem Hochzeitsplaner etwas Schlimmeres passieren als ein verdorbenes Buffet, eine Hochzeitsgesellschaft, die im Stau steht, ein Fotograf, der sich daneben benimmt, eine Band, die kurzfristig absagt und ein Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt? Wenn dann noch die eigene Frau die Scheidung will und der Schwager in der Braut die große Liebe seines Lebens erkennt, ist das Chaos perfekt.

Eine Idee des Bürgermeisters

Die Idee, dass ein mobiles Lichtspieltheater in die Hardtgemeinde kommt, stammt von Jens Geiß, erzählt Kulturamtsleiter Guido Hillengaß im Gespräch mit unserer Zeitung. Vor rund zwei Jahren hatte der Bürgermeister die Idee zu dieser ungewöhnlichen Filmvorführung unter freiem Himmel.

Zunächst versuchte Hillengaß, die Idee über private Anbieter zu realisieren, die sich aber als zu teuer erwiesen. Doch der Kulturverantwortliche gab nicht auf und hörte sich weiter um. Bei seinen Recherchen stieß er im Internet auf das Kinomobil, einen gemeinnützigen Verein, der sich nach eigener Aussage „die Verbreitung und Stärkung von Filmkultur in kinolosen Regionen zum Ziel gesetzt hat“.

Eine der Bedingungen, die an die Vorführung geknüpft waren: Die umliegenden Kommunen, die über Kinosäle verfügen, mussten ihr Einverständnis geben – für die Betreiber in Schwetzingen und Ketsch kein Problem. Dann ging’s an die Auswahl des Films aus 20 Angeboten. Sehr schnell fiel die Wahl auf die Komödie „Das Leben ist ein Fest“.

Um das Kinoambiente perfekt zu machen, bietet die evangelische Kirche im benachbarten Gemeindesaal Popcorn, Getränke und Snacks an. Der Gemeindepark ist bestuhlt, doch wie bei den „Musik im Park“-Konzerten gilt: Picknick und eigene Verpflegung sind willkommen. Falls regnen sollte – und danach sieht es wirklich nicht aus – wird der Film in der Kurpfalzhalle gezeigt.

Und weil es um 20 Uhr vermutlich noch nicht ganz dunkel ist, also die Bedingungen für eine Vorführung nicht optimal sind, gibt es noch den Auftritt von Paco de Paella, ehe der Film losgeht.

„Wir starten mit der Kinomobil-Premiere heute ein Versucherle“, ist Guido Hillengaß gespannt auf die Resonanz und verspricht: „Wenn das Angebot angenommen wird, wird es im kommenden Jahr sicher eine Fortsetzung geben.“ az/zg

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