Oftersheim

Ruhender Verkehr Rücksichtslose Parker sind ein Problem für Menschen mit Behinderung und für Familien mit Kinderwagen

Verstärkte Kontrolle auf Schulwegen

Archivartikel

Oftersheim.Immer wieder parken Autofahrer so behindernd auf Gehwegen, dass Fußgänger auf die befahrene Straße ausweichen müssen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Zu den Betroffenen zählen aber auch Kinder und ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Der Grund: Auf dem Gehweg ist kein Vorbeikommen.

Oftmals aus reiner Bequemlichkeit oder aber weil man direkt vor seiner Haustür parken möchte, wird der Gehweg zugeparkt – ohne sich Gedanken über die Konsequenzen zu machen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Mindestens ein Meter Gehwegbreite – darauf weist die Verwaltung hin – müsse bleiben, damit Menschen sich dort, egal welcher Mobilität, sicher bewegen können. Auf der Straße muss die Durchfahrtsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge gesichert sein (notwendig sind mindestens drei Meter).

20 bis 30 Euro Verwarnungsgeld

Die Bürger müssen beim Verstoß mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen, sogar mit 30 Euro bei Parken mit Behinderung oder wenn sie länger als eine Stunde mit ihrem Fahrzeug stehen.

Die Gemeinde kontrolliert gerade auch verstärkt auf Geh- und Radwegen, die zu den Schulwegen zählen, die Situation. Darauf weist die Verwaltung hin. Zu beachten sei dabei, dass Kinder bis acht Jahre den Gehweg zum Radfahren nutzen müssen und Kinder bis zehn Jahre auf ihm fahren dürfen.

Die Falschparker werden nicht – wie oft angenommen – mit Hinweiszetteln auf ihr falsches Verhalten hingewiesen, sondern es erfolgt gleich ein Verwarnungsgeldangebot. zg

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional