Oftersheim

Filmpremiere Dokumentation mit 20 Interviews / Ein deutsches Dorf erzählt Zeitgeschichte

Von Siegwald Kehder bis Malaika Mihambo

Oftersheim.Was bedeutet eigentlich Heimat? Nicht immer muss Heimat der Ort sein, in den man hineingeboren und in dem man sozialisiert wurde. Der Heimat- und Kulturkreis wollte herausfinden, was die Bürger der Gemeinde mit Oftersheim verbinden. In dem neuen Dokumentarfilm „Heimat: Oftersheim – Ein deutsches Dorf erzählt“ von Florian Frei wird der Heimatbegriff aus Sicht der Oftersheimer beleuchtet.

Schon seit einiger Zeit trieb die Vorstandsmitglieder des Heimat- und Kulturkreises, Dieter Burkard und Gerhard Frei, der Gedanke um, das festzuhalten und für spätere Generationen zu bewahren, was die Menschen über diesen Ort wissen und dort erlebt haben. Dafür sollten Zeitzeugen in Interviews befragt werden. Die Dokumentation in Spielfilmlänge variiert thematisch, ist aber zumindest zeitlich gerahmt zwischen 1945 und heute.

Was ist seit Kriegsende passiert?

Was ist seit Kriegsende in Oftersheim passiert? Welche Erfahrungen haben Zeitzeugen in dem Ort gemacht? Menschen, die nach Oftersheim gekommen sind, Menschen, die irgendwann woandershin gegangen sind, sowie jene, die schon immer hier lebten, kamen in der Dokumentation zu Wort.

Zu den 20 Interviewten zählen Weitspringerin Malaika Mihambo, Ortshistoriker Hans-Peter Sturm oder auch Zugezogene. Die Alt-Bürgermeister Siegwald Kehder und Helmut Baust sowie der aktuelle Amtsinhaber Jens Geiß gehören ebenfalls dazu. jz

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional