Oftersheim

FWV Besorgt über geplanten Kiesabbau im „Entenpfuhl“

„Wald darf nicht fallen“

Oftersheim.Der geplante Kiesabbau im Gewann „Entenpfuhl“ auf Schwetzinger Gemarkung beschäftigt auch die Freien Wähler Oftersheim. Sie nehmen zum Artikel „Wird der Entenpfuhl zum Sündenpfuhl?“ vom 8. August Stellung.

„Eine Fremdfirma aus Neckarsteinach plant ein großes Sand- und Kiesabbaugebiet mit einem Kies- und Betonwerk auf einer Fläche von 42 Hektar, dies entspricht der Größe von mindestens 42 Fußballfeldern“, heißt es in der Mitteilung von Gemeinderat und Fraktionsvorsitzendem Michael Seidling. „Die FWV Oftersheim schließt sich der Meinung der Schwetzinger Freien Wähler (SWF) an, dass für Sand- und Kiesabbau auf Schwetzinger Gemarkung nicht 42 Hektar Wald fallen dürfen. Der Wald ist derzeit ohnehin klimatisch derart belastet, dass es Veranlassung zu großer Sorge gibt. Jedes Stück Wald, das erhalten werden kann, ist wertvoll und schützenswert. Gerade in einem Ballungsgebiet wie in unserer Region ist ein Stück ,grüne Lunge’ zwischen Autobahn, B 36, Talhaus Hockenheim und L 722 unverzichtbar“, so Seidling.

Erträglicheres Klima erhalten

Für den notwendigen Sand- und Kiesabbau ließen sich bestimmt ökologisch weniger wertvolle Flächen finden, ist er überzeugt. Nicht zu vergessen sei die geplante Erweiterung der LKW-Parkfläche bei der Tank- und Rastanlage Hockenheim-West, der weitere Bäume und Waldflächen zum Opfer fallen würden. „Gerade in der Oberrheinischen Tiefebene und dem Ballungsraum Mannheim/Ludwigshafen ist es doch lebensnotwendig, den hier lebenden Menschen durch den Wald ein etwas erträglicheres Klima zu erhalten. Über Ausgleichsflächen und neuer Aufforstung ist nichts bekannt“, so Seidling. Die FWV werden das Thema und seinen Fortgang interessiert verfolgen, heißt es in der Mitteilung abschließend. hd/zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional