Oftersheim

Gemeinderat Mehrfamilienhaus in der Plankstadter Straße steht auf Tagesordnung / Auch das Rettungszentrum wird ein Thema

Wer wird hier einziehen?

Oftersheim.Der Gemeinderat trifft sich am Dienstag, 17. Juli, 18 Uhr, zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause im Ratssaal des Rathauses. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Thema, das in der Vergangenheit immer wieder für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt hatte: das Mehrfamilienhaus in der Plankstadter Straße 2.

Am Dienstag werden Öffentlichkeit und die Gemeinderäte einen Sachstandbericht bekommen. Darüber hinaus soll dann auch eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung fallen. In der Vergangenheit gab es ja lebhafte Diskussionen darum, ob die Gemeinde den Neubau ausschließlich für die kommunale Anschlussunterbringung von Flüchtlingen nutzt.

In diesem Zusammenhang fiel immer mal wieder der Begriff „Gettoisierung“. Das heißt, die Gegner dieser Variante befürchten, dass die Lage am Ortsrand nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für eine gute Integration sind.

Die Alternative einer gemischten Nutzung, dass die Wohnungen also auch für sozial schwache Bürger zur Verfügung stehen, bringt andererseits den Nachteil mit sich, dass die Fördergelder des Landes entfallen. Die sind nämlich daran geknüpft, dass ausschließlich Geflüchtete dort untergebracht werden.

Vergabe der Außenanlagen

Ungeachtet der Entscheidung über die neuen Mieter gehen die Arbeiten am Gebäude zügig weiter. Und so beschäftigt sich auch ein weiterer Tagesordnungspunkt mit dem Neubau des Mehrfamilienhauses. In der Sitzung soll über die Auftragsvergabe für die Außenanlagen entschieden werden.

Eines der weiteren Großprojekte, das Verwaltung und Räte in der Hardtgemeinde seit geraumer Zeit beschäftigt, ist der Neubau, in dem die Freiwillige Feuerwehr und das Rote Kreuz künftig ein modernes Domizil beziehen werden. Auch in der Sitzung steht das unter dem Namen „Rettungszentrum“ bekannte Projekt auf der Agenda. Außerdem geht es am Dienstagabend um den Beschluss der Offenlage zur ersten Änderung des Bebauungsplans „Auf den Ketscher Weg“, um die Neufassung der Friedhofssatzung der Gemeinde und die Neukalkulation der Bestattungsgebühren, den Jahresabschluss des Jahres 2017 und den Abschluss des Fernwärmegestattungsvertrages. az/zg

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