Oftersheim

Stimmen Viel Lob zu dieser Form der Beteiligung

„Wichtig für die Zukunft“

Archivartikel

Oftersheim.Wir haben uns umgehört, welche Beweggründe die Besucher hatten, um zur Auftaktveranstaltung des Gemeindeentwicklungskonzepts zu kommen.

Hans-Jürgen Humm ist 2001 nach Oftersheim gezogen. „Ich fühle mich hier sehr wohl, das kommuniziere ich gerne.“ Deshalb habe er mehr grüne als rote Würfel auf der Ortsansicht platziert. Optimierungsfähig findet er, „dass man die Begegnungsmöglichkeiten für Alt und Jung im Herzen der Gemeinde stärken könnte. Grundsätzlich halte ich es für gut, dass man jetzt aktiv an der Entwicklung der Gemeinde teilhaben kann.“

Ursula Wilmes ist ein sehr naturverbundener Mensch. Für sie stehe der Gedanke im Vordergrund, dass man ökologisch auch in die Zukunft denken müsse. „Ich finde, man sollte der Nachverdichtung im Ort und dem Verkehrslärm entgegenwirken, es müsste mehr Bepflanzung und Durchlüftung geben. Es ist schön, dass durch die Veranstaltung jeder mitgenommen wird und seine Visionen formulieren kann.“

Kritik nicht im stillen Kämmerchen

Auch Klaus Meyer findet es „toll, dass diese Bürgerinformation angeboten wird. Es macht ja wenig Sinn, alles im stillen Kämmerchen zu kritisieren. Gut finde ich auch, dass man die Visionen aufschreiben kann. Man muss auch mal an seine eigene Zukunft denken.“

Als Beispiel nennt er seinen Schwiegervater: „Als er auf den Rollator angewiesen war, habe ich erst einmal gesehen, welche Probleme es da gibt – die auch mal auf mich zukommen können. Da merkt man erst, dass manche Gehwege vom Haus zur Straße hin abschüssig sind. Auch barrierefreie Übergänge vom Gehweg zur Straße wären wünschenswert und sinnvoll.“

Michael Zipf sagt, dass er praktisch seit seiner Geburt in Oftersheim lebt. „Es ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde. Ich möchte dazu beitragen, dass es auch so bleibt – und auch noch besser wird. Das kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Bürger engagieren. Handlungsbedarf sieht er bei den Freizeitmöglichkeiten: „Ich meine nicht die Halle, da ist die Situation schon sehr gut.“ Er glaubt, dass Bewegung auch ins tägliche Leben eingebunden und dafür Möglichkeiten geschaffen werden sollten.

Enrico Schifani, der auch beruflich mit dem Thema zu tun hat, interessiert sich als Einwohner für die Entwicklung der Gemeinde. „Immer wieder wird gemeckert, aber ich wollte aktiv werden und am Prozess teilnehmen. Ich war auch gespannt, wie viele Menschen zu der Bürgerinformation kommen. Normalerweise habe ich die Oftersheimer ja aktiver kennengelernt – aber dass relativ wenige Menschen hier sind, ist wohl der momentanen Situation durch das Coronavirus geschuldet.“ az

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