Oftersheim

Europapfadfinder Meute Balu legt 50 Kilometer zurück / Philipp (5) schafft stolze 15 Kilometer

Wölflinge wandern zurück in die Heimat

Oftersheim.Die Meute Balu, mit acht bis zwölf Jahren die Jüngsten im Bund der Oftersheimer Europapfadfinder, sind mit viel Trinkwasser und Proviant nach Neustadt an der Weinstraße gereist. Ziel dieser außergewöhnlichen Unternehmung am Samstag war es, die 50 Kilometer in die Heimat innerhalb den nachfolgenden zwölf Stunden zurückzulegen.

Begleitet von älteren Pfadfindern und einigen Eltern liefen die Wölflinge von Station zu Station, die sich im Abstand von sechs bis zwölf Kilometern befanden. Dort konnten sich die Wölflinge stärken, bevor es weiter ging. Das Ziel vor Augen und ausgestattet mit einer enormen Portion inneren Willens, wanderten die Wölflinge die weite Strecke. Der Jüngste der Meute, Philipp Drewel, schaffte mit fünf Jahren stolze 15 Kilometer mit Pausen, die Älteren absolvierten die angestrebten 50 Kilomter.

Am Abend zuvor starteten die Pfadfinder des Bundes um 22 Uhr zu ihrem 100-Kilometer-Marsch innerhalb von 24 Stunden von der Burgruine Gräfenstein. Neben der Entfernung lag die Herausforderung hierbei vor allem darin, die Nacht zu besiegen. Samstagabend, bei sommerlichen Temperaturen, kamen die Wölflinge und die Pfadfinder am Hockenheimer Wasserturm an und wurden von den Eltern stolz bejubelt und umarmt. „Die Kinder haben alle große charakterliche Stärke gezeigt, dass sie eine so großartige Leistung für sich selbst erfahren konnten. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, dass unsere Jugendarbeit so viele Früchte trägt“, freute sich Torsten Drewel, Wölflingsführer der Meute Balu.

Am Sonntagmorgen wurde gemeinsam gefrühstückt und alle Läufer erhielten ihre Urkunden. Stolz nahmen die Eltern ihre Kinder in die Arme und gingen mit vielen Eindrücken nach Hause. zg

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