Plankstadt

Alte Postkarte zeigt Plankstadt in den 1930er Jahren

Archivartikel

Plankstadt.Wer heutzutage auf diese alte Postkarte mit einer Luftaufnahme von Plankstadt schaut, könnte leicht irritiert sein. Schließlich hat sich das Ortsbild seit 1935, als diese Aufnahme vermutlich gemacht wurde, doch noch einmal gewandelt. Unser Leser Günther Throner hat die Ansichtskarte auf einem Flohmarkt entdeckt und als Andenken mitgenommen. Er wohnt schließlich seit geraumer Zeit in Südtirol, denkt aber gerne ans Welde-Bier und den Schwetzinger Spargel zurück, wie er schreibt.

Auf der Luftaufnahme, deren Blickrichtung nach Norden geht, sind einige markante Punkte erkennbar. So ragt der Wasserturm am unteren Rand ins Bild. Das große Gebäude weiter nördlich ist die Friedrichschule, auf deren Rückseite sich die evangelische Kirche mit dem Gemeindehaus zeigt.

In der linken Bildhälfte ziemlich mittig liegt das Gasthaus „Löwen“ am Rathausplatz, der damals „Adolf-Hitler-Platz“ hieß. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist das Rathaus zu sehen. Die katholische Kirche St. Nikolaus ist am linken Bildrand sichtbar. Nördlich davon, über das Feld hinweg, befand sich die Kläranlage Gänsweid.

Schwenkt der Blick von dort nach rechts, ist die Straße in Richtung Grenzhof zu sehen. Noch etwas weiter rechts befindet sich der Friedhof, dessen Leichenhalle dort noch nicht zu sehen ist, weil sie erst 1936 gebaut wurde. Die Straße rechts davon ist der Hasenpfad, daneben zieht sich die Straße nach Wieblingen. / grö

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