Plankstadt

Katholischer Kirchenchor Jahresausflug führt Sänger nach Venedig / Kunst der Glasbläserei erlebt

Auf den Spuren von Commissario Brunetti

Archivartikel

Plankstadt.Die Hinfahrt über die Schweiz nach Italien verlief im Regen, aber voller Vorfreude auf das Sehnsuchtsziel: Die Sänger des katholischen Kirchenchores führte der Jahresausflug nach Lido di Jesolo und Venedig. Ebenso nahmen Freunde des Chores an der Reise teil, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Gleich am ersten Morgen setzte die Reisegruppe bei strahlendem Sonnenschein mit einem Vaporetto (Wasserbus) von Lido di Jesolo nach Venedig über. Während eines geführten Stadtrundganges besuchten die Sänger die Rialto-Brücke, den Dogen-Platz, die Markuskirche, die Seufzerbrücke und viele weitere Sehenswürdigkeiten in der von Kanälen durchzogenen Stadt. Aber auch das Nachmittagsprogramm beeindruckte viele besonders. In der Lagune von Venedig beobachteten die Reiseteilnehmer auf der Insel Murano eine Vorführung der alten venezianische Kunst der Glasbläserei. Schon seit Jahrhunderten wird an dem auch als Glasbläserinsel bezeichneten Ort jenes Handwerk praktiziert, das Venedig zu seiner Bekanntheit verhalf.

Bunte Fischerhäuschen

Danach ging es auf die Insel Burano, die durch die kleinen, farbigen Fischerhäuser entzückte. Etwa die Hälfte der Männer von Burano sind noch Fischer. Für die Frauen ist dagegen die traditionelle Spitzenstickerei ein wichtiger Nebenerwerb, erfuhren die Reisenden.

Am nächsten Tag machte sich die Gruppe auf die Spuren von Commissario Brunetti. Die thematische Stadtbesichtigung führte die Sänger immer wieder an Schauplätze aus den Brunetti-Filmen nach den Krimis von Donna Leon. Nachmittags genossen alle die Freizeit bei einer Tasse Cappuccino oder einem Gläschen Wein und durchstreiften auf eigene Faust die romantischen Wasserstraßen, die engen Gassen und wunderschönen Plätze mit Palästen und Kirchen. Da das Hotel in Lido di Jesolo direkt am Meer lag, mit einem Sandstrand direkt vor der Tür, ließen viele den Tag mit einem erfrischenden Bad in den sanften Wellen ausklingen.

In Padua erfuhren die Sänger noch viel über die historische Altstadt mit der 1222 gegründeten Universität, den mittelalterlichen Plätzen und der Basilika des heiligen Antonius, bevor es wieder bei Regen zurück in die Heimat ging. Im Bus waren sich alle einig: Es war wunderschön in Bella Italia. zg

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