Plankstadt

Verein der Landfrauen Brüssel und Brügge begeistern

Chocolaterie verführt zum Probieren

Plankstadt.Eine Auszeit in Belgien nahmen sich die Landfrauen, schreiben sie in einer Pressemitteilung. Gut gelaunt fuhr die Reisegruppe mit Busfahrer Thomas los. Erster Haltepunkt war in Maria Laach für das Frühstück. Dann ging es weiter Richtung Lüttich. Bei der Stadtführung – wobei die Führerin nur sehr schlecht Deutsch konnte – durften die Reiseteilnehmer die wichtigste Fremdenverkehrsstadt Walloniens kennenlernen.

Am Abend kam die Reisegruppe in Brüssel an. Nach dem Abendessen machten noch einige Landfrauen einen Sparziergang zum Grand Place. Reiseleiter Gustav erwartete die Teilnehmer am nächsten Tag zur Rundfahrt. Vorbei ging es an dem für die Weltausstellung Expo 1958 errichteten Atomium. Die Landfrauen schlenderten durch die Galerien Europas und sahen eine der sonderbarsten und berühmtesten Attraktionen: den Männeken-Pis. Außerdem besuchten sie das Parlamentarium, das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Dort erfuhren sie Wissenswertes zur Geschichte des EU-Parlaments und über den Alltag in der Institution.

Gefüllte Einkaufstaschen

Eine süße Verführung stellte eine Chocolaterie mit kleiner Verkostung dar. Bei der Führung durften die Landfrauen den Chocolatiers über die Schulter schauen und bekamen einen Einblick in die Geheimnisse der süßen Sünden. Zwei der Teilnehmerinnen, Cordula Just und Ingrid Schmitt, durften zum Abschluss sogar bei der Produktion der Pralinen helfen und am Ende hatten alle eine gefüllte Einkaufstasche mit den leckeren Köstlichkeiten in den Händen.

Anderntags waren die Landfrauen nach dem gemütlichen Frühstück pünktlich am Bus zur Abfahrt mit Reiseführer Gustav nach Brügge. Die flämische Stadt bezauberte die Besucher mit dem gut erhaltenen mittelalterlichen Charme. Sie wird nicht ohne Grund als „Venedig des Nordens“ bezeichnet, waren sich die Reiseteilnehmer sicher. Die Stadtführung fiel aufgrund des regnerischen Wetters etwas kürzer aus, bevor es weiterging nach Ostende.

Ostende ist eine moderne, belebte und kosmopolitische Stadt am Meer mit zahlreichen Trümpfen, in der es immer etwas zu erleben gibt, schreiben die Landfrauen in ihrem Bericht. Hier spürt man die Atmosphäre einer wahren Hafenstadt mit einer ruhmreichen Vergangenheit.

Die Heimreise führte die Reisegruppe nach Luxemburg. Hier trafen die Landfrauen ihre Reiseführerin Monique. Bei der Führung erfuhren die Teilnehmer viel über die europäische Metropole. Luxemburg ist ein multikulturelles und mehrsprachiges Land im Herzen Europas und berühmt für die befestigte mittelalterliche Altstadt, die auf einer Anhöhe liegt. Die anschließende Freizeit verbrachten die Landfrauen mit einem Bummel durch die Einkaufsmeile. Danach fuhren sie endgültig gen Heimat. In Kandel auf dem Hofmarkt Zapf beendeten sie mit einem Abschlussessen die schönen Tage, „die leider zu schnell vorüber waren, wir denken gerne daran zurück“, so die Mitteilung. Sie endet mit dem Dank an Carmen Knauer für die gelungene Reise. zg

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