Plankstadt

Chorgemeinschaft Beim Vatertagsfest spielt das Wetter nicht so recht mit / Fleißige Helfer haben dennoch einiges zu tun / Veranstaltung für die ganze Familie

Die muntere Männertruppe hält überall da, wo es schön ist

Plankstadt.„Vatertag 2.0“ – das bedeutet: „Sicherheit geht vor.“ Bei frühlingshaften 17 Grad Celsius, ohne nennenswerten Sonnenschein am Firmament, entschieden sich viele Väter, einen sicheren Kurs zu fahren. Statt Bollerwagen mit Bierkiste ging es da auch schon mal ohne diese Utensilien zu Fuß in die Landschaft. Für die Heimfahrt kann dann ein Taxi geordert werden. So zumindest der Plan von Patrick Beisel und seinen Freunden. Er freute sich, dass seine Freunde aus dem Pfaffengrund ihn und Neu-Großvater Rolf kett eingeladen hatten. Bereits am frühen Morgen waren sie losmarschiert und „halten überall, wo es schön ist“. Den Abschluss, verriet die muntere Männermannschaft, werden sie bei den Karnevalisten des EKG im Pfaffengrund machen.

Auch Bürgermeister Nils Drescher hatte noch Pläne für den Tag. „Wir gehen noch zu den Handballern“, erklärte er beim Anstehen an der Kasse. Zunächst aber wollten er und die Kinder Tim und Ann-Sophie leckere Bratwürste genießen. Die Chorgemeinschaft stehe jedes Jahr auf dem Programm, betonte das Gemeindeoberhaupt. Zum Vatertag gäbe es natürlich auch für ihn genügend Grund zu feiern.

Blicke in den Himmel

Gerne hieß die Chorgemeinschaft ihn und alle anderen Gäste willkommen, doch der Blick des Vorsitzenden der Sänger ging immer wieder in den wolkenverhangenen Himmel. „In den letzten Jahren waren wir ja vom Wetter verwöhnt“, so Manfred Berger, der sich gerade rüstete, seine Kollegen am Steakstand zu verstärken. Die brutzelten und schenkten ein, servierten Kuchen und Salate. „Das zeichnet uns ja auch aus“, so Berger, der sich freute, dass sich trotz des wenig passablen Wetters so viele Väter auf den Weg gemacht hatten. Dass sie ihre Kinder und Frauen auch gleich im Gepäck hatten, gefiel ihm gut, denn: „Wir sind ja auch bekannt dafür, dass wir ein Familienfest haben.“

Am Nachmittag aber ging das Fest seinem Ende zu, denn dann fielen die Temperaturen nochmals merklich und der Regen nahm zu. Da setzten sicherlich viele Väter auf noch mehr Sicherheit: Einfach auf der Couch bleiben und die Vaterschaft von Angesicht zu Angesicht mit den Liebsten zu Hause in vollen Zügen und von Herzen genießen. ak

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional