Plankstadt

Gänsweid Musikverein freut sich auf viele Besucher am Wochenende / Flötengruppe tritt auf

Dieses Jahr gibt’s zur Musik Currywurst

Archivartikel

Plankstadt.Albert Stieger trägt den Karton vorsichtig. Schließlich befindet sich darin ein Gerät, das der Musikverein für sein Musikfest am Samstag, 29., und Sonntag, 30. Juni dringend braucht, um die Gäste auch entsprechend bewirten zu können. Im Karton befindet sich ein Gerät, das Würste in Scheiben schneidet – wie man es von einer professionellen Currywurstbude kennt. Denn das ist diesmal neu: Der Verein möchte Currywurst anbieten.

Trotz der Leckereien, die auch den schon bekannten „Kreta-Toast“, bestehend aus Fladenbrot, Tomaten, Schafskäse, Gewürzen und wahlweise Peperoni, umfassen, soll es beim Musikfest aber vor allem um die Musik gehen. Dafür hat sich der Musikverein wieder Unterstützung gesichert. Zur Eröffnung am Samstag um 16 Uhr spielt der Musikverein Oftersheim auf, der mit Blasmusik unterhält. Abgelöst wird er vom Musikverein Ketsch, dessen Musiker sich auch in Richtung populärer Stücke orientieren.

Am Sonntag geht es dann schon um 11 Uhr los. Die Trachtenkapelle Dilsberg hat volkstümliche Musik mit Gesang im Gepäck. Dazu passt das Weißwurstfrühstück mit Weizenbier perfekt. Später dann wird die Flötengruppe unter Leitung von Ruth Miedreich-Hornung zu hören sein, bevor das Junge Orchester übernimmt. Angestaubt wirkt es bei ihnen auf gar keinen Fall. Schließlich haben sie auch aktuelle Charthits sowie Musicalstücke im Repertoire, so dass auch „Shape of you“ von Ed Sheeran zu hören sein wird.

Bigband übernimmt

Für den Übergang haben sich die Organisatoren des Musikvereins diesmal etwas ganz Besonderes, eine Art „Flashmob“ ausgedacht: „Nach und nach werden sich einzelne Musiker aus der Bigband zum Jungen Orchester dazugesellen, bis dann die Bigband selbst das Zepter übernimmt“, verrät Vorsitzender Albert Stieger. Die Bigband wird die Zuhörer dann in den Abend tragen.

Sängerin Liane Feurer und Landtagsabgeordneter Manfred Kern werden die Bigband gesanglich unterstützen. Eigentlich ist auch Gesang von Isabelle Specht geplant, aber deren Stimmbänder machen momentan Probleme, so dass ihr Auftritt noch nicht sicher ist. So oder so: Musikalisch ist einiges geboten.

Aufregend dürfte es vor allem für das Junge Orchester werden, das erstmals auch über die Mikrofonanlage spielen darf, was die jungen Musiker nicht gewohnt sind, was sie sich aber gewünscht hatten. Die Verantwortlichen hoffen auf viele Besucher in der grünen Oase der Gänsweid. Auch wenn die Temperaturen hoch sein sollen: Für kühle Getränke ist ausreichend gesorgt. Am Sonntag wird das Fest ja sogar mit dem Fassbieranstich eröffnet. Der Inhalt des Fasses wird dann kostenlos an die Besucher verteilt. Aperol und Hugo zaubern eine Atmosphäre wie im Urlaub. Naschkatzen kommen übrigens beim Waffelstand der Flötenkinder und Musikschüler auf ihre Kosten.

„Noch sind wir so in den Vorbereitungen drin, dass für Aufregung kein Platz ist“, meint Simone Schultz, die stellvertretende Vorsitzende. Zumal die Erfahrung durch die Feste vorher eigentlich schon da ist, wie Schriftführer Franz Klein meint. Beim Konzert am 9. November, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle sei die Aufregung sicher größer. Dirigent Patrick Wewel konnte dafür den Sänger „Vince the Prince“ gewinnen, der in der Region für seinen individuellen Gesangsstil bekannt ist. Die Sängerinnen Liane Feurer und Isabelle Specht werden zum Erfolg beitragen. Instrumentalstücke von Pee Wee Ellis bis hin zu James Last wird die Bigband präsentieren, aber der Hauptfokus wird auf dem Gesang liegen. Stücke von Amy Winehouse, den Beatles und anderen kommen zu Gehör. grö

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