Plankstadt

SPD Ehrungen bei Familienfeier / Schneider seit 40 Jahren dabei

Drei Generationen sind aktiv

Archivartikel

Plankstadt.Aufgrund der derzeitigen bundesweiten Stimmungslage hatte der Plankstadter SPD-Vorstand für die Familienfeier im Untergeschoss des Gemeindezentrums nicht mit einem allzu großen Zulauf gerechnet, zumal noch eine Reihe von begründeten Absagen hinzunehmen war. Es kam jedoch ganz anders. Die schon optimistisch geplante Bestuhlung reichte nicht aus.

Das Vorbereitungsteam um Jutta Schneider und Brigitte Mende hatten ganze Arbeit geleistet, den Saal geschmackvoll dekoriert sowie für leckere Speisen und Getränke gesorgt. Bezüglich der musikalischen Umrahmung hatte man eine Überraschung angekündigt und die gab es dann auch. Neu-Gemeinderätin Kerstin Engelhardt trat als Sängerin auf und begeisterte, zunächst mit Stimmungsliedern, spannte dann auch ihren Vater, Alt-Gemeinderat Werner Engelhardt, mit einem lustigen Zwiegesang ein.

Auch ihre kleine Tochter Lena war mit von der Partie. Mit ihr präsentierte Kerstin Engelhardt den Song „Hulapalu“, den Andreas Gabalier in die Charts gebracht hatte. Die Zuhörer waren begeistert und sichtlich überrascht darüber, welche musikalischen Talente in Plankstadt schlummern.

Gedenken an Opfer von Halle

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem ernsten Thema. Ortsvereinsvorsitzender Professor Dr. Jürgen Kegler ging auf das Attentat in Halle ein, bei dem ein Rechtsextremist zwei Menschen ermordete, nachdem es ihm nicht gelungen war, in einer Synagoge ein Blutbad anzurichten. Mit den jüdischen Mitbürgern und jenen mit Migrationshintergrund müsse man sich solidarisieren.

Selbstverständlich wurde an dem Abend auch die Frage nach den beziehungsweise dem neuen Bundesvorsitzenden der SPD erörtert. Jürgen Kegler machte daraus ein Schätzspiel, in dem er den Anwesenden ein Blatt vorlegte, in dem sie ankreuzen konnten, wer nach ihrer Meinung die neue SPD-Spitze im Bund bilden werde. Wen sie selbst wählen werden, wurde nicht gefragt. Die Ehrungen der langjährigen Parteimitglieder nahm der Ortsvereinsvorsitzenden Kegler vor.

Für die Jubilare dankte Dieter Schneider für die Ehrung. Er sei in der Eisenbahnersiedlung aufgewachsen. In der politisch rot gefärbten Siedlung sei es für ihn keine Frage gewesen, auf welcher Liste er für den Gemeinderat zu kandieren habe. Im zweiten Ablauf habe es dann geklappt. 22 Jahre habe er dem Gremium angehört. sr

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