Plankstadt

Ein guter Vorsatz

Archivartikel

Mehr Sport, weniger Alkohol, keine Zigaretten mehr und nicht immer so ungesund essen: Liebe Leser, Sie kennen das. Diese guten Vorsätze haben wir doch alle einmal in der ein oder anderen Form mit ins neue Jahr genommen (okay, die Zigaretten waren bei mir als Nichtraucherin glücklicherweise nie ein Problem). Und ja, mehr Bewegung täte mir in diesem Lockdown sicherlich gut. Aber ich bin in mich gegangen und habe mir ganz andere Vorsätze überlegt. An erster Stelle steht dabei, mit mir selbst zufrieden zu sein. Ich bin ja jedes Mal überrascht, was meine innere Stimme mir zumurmelt, wenn ich vor dem Spiegel stehe – auch wenn mir klar ist, dass all diese Kritikpunkte vielleicht gar nicht berechtigt sind. In Zukunft möchte ich mit dem Selbstbewusstsein der meisten durchschnittlichen Männer in den Spiegel sehen. Denn die denken dabei doch meist: Passt schon! Und wenn ich mir überlege, dass eine ganze Industrie davon lebt, dass Frauen einem mit Photoshop erstellten Ideal nachjagen, dann möchte ich ihnen allen zurufen: Ihr seid super so, wie ihr seid! Bitte macht euch in diesem Jahr nicht selbst fertig! Überlegt euch lieber, was euer Körper tagtäglich leistet und liebt ihn dafür! Und ja, damit er all das leisten kann, möchte ich ihn unterstützen – mit Sport und nahrhaftem Essen. Aber nicht der Optik wegen, sondern damit ich gesund bleibe. Und dazu gehört manchmal auch ein Stück Schokolade – auf diese Erkenntnis gönne ich mir erstmal ein Glas Sekt!

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