Plankstadt

Postillion Vorsitzender würde Öffnung von Kitas begrüßen

Einrichtungenwerden gebraucht

Archivartikel

Plankstadt/Region.Die Ankündigung des Kultusministeriums, Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) ab dem 11. Januar wieder zu öffnen, wird vom Verein Postillion, der einige Kinderbetreuungseinrichtungen in unserem Verbreitungsgebiet betreibt, begrüßt. Der Vorsitzende Stefan Lenz hofft, dass sich das Ministerium durchsetzen kann, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

„Kindertagesstätten, Hilfen zur Erziehung, die Schulsozialarbeit und auch die Mobile Jugendarbeit werden in dieser Zeit für Kinder und Jugendliche und deren Familie dringend gebraucht. Es gibt die unterschiedlichsten Studien zum Infektionsgeschehen, die meisten sprechen von einem unterdurchschnittlichen Infektionsgeschehen in der Altersgruppe der Kinder, darunter beispielsweise eine Studie des Robert-Koch-Instituts mit dem Deutschen Jugendinstitut. Aus pädagogischen Gründen ist die Öffnung der Kitas und Schulen ohnehin absolut wichtig“,so Stefan Lenz.

„Bedürfnisse kamen zu kurz“

Erfahrungen aus der Frühjahrsschließung hätten die ganze Tragweite der Situation, in der sich Familien während der Schließung der Kitas und Schulen befinden, gezeigt, so Lenz. In einer internen Arbeitsgruppe aus den verschiedensten Arbeitsfeldern hat der Postillion die Erfahrungen aus der Schließung ausgewertet. „Die Interessen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen kamen in der Zeit zu kurz“, so das Ergebnis.

Seit April hat der Postillion auch ein Hygienekonzept, das mit dem Gesamtelternbeirat und Eltern, die im medizinischen Bereich tätig sind, ausgearbeitet wurde und regelmäßig angepasst wird. So hofft der Postillion, dass die Einrichtungen ab dem 11. Januar wieder für die Kinder und Jugendlichen da sein können, heißt es in der Mitteilung abschließend. zg

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