Plankstadt

Adler-Areal Gemeinderäte äußern sich zum neuen Dienstleistungsgebäude

Fraktionen loben „Plus für die Gesundheit“

Plankstadt.Das Adler-Gelände ist fertiggestellt (wir berichteten). Während die äußerlichen Bauarbeiten allgemein mitzuerleben waren, gingen der Innenausbau und der Einzug der Zahnarztpraxis, der Ergotherapiepraxis, des Hausarzt-Zentrums und der Filiale der Sparkasse Heidelberg ins barrierefreie Haus eher hinter verschlossenen Türen vonstatten, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Die betreute Wohngemeinschaft im ersten Stock wird ab 1. Oktober bezogen. „Sehr gerne hätten wir dieses für alle Plänkschder so wichtige Gemeinschaftsprojekt mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht“, sagt Bürgermeister Nils Drescher bei der symbolischen Schlüsselübergabe, jedoch verbieten das die Pandemie-Einschränkungen derzeit noch. Für den Blick hinter die Kulissen war die Gemeindeverwaltung allerdings mit einem Filmteam in allen Räumen unterwegs.

Knapp zwei Jahre Bauzeit

Nach Beratungen im Gemeinderat äußerten sich alle Fraktionen positiv zum Neubau, ihre Zustimmung erfolgte ohne Gegenstimme. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit öffnen im Film jetzt die Fraktionsvorsitzenden die Türen zu den Dienstleistern im Haus und fassen in Worte, was das Gebäude mit seinen vielfältigen Angeboten für sie und Plankstadt bedeutet. Dr. Stephan Verclas (Plankstadter Liste) unterstreicht die Wichtigkeit des gesamten Hauses, sowie jene, einen Finanzdienstleister wie die Sparkasse am Ort präsent zu haben, was zur von der Fraktion der PlaLi forcierten Belebung der Ortsmitte beitrage.

Für Jutta Schuster (CDU) ist die Versorgung mit Allgemeinmedizinern, wie sie das Hausarzt-Zentrum mit drei Ärztinnen bietet, von großem Wert, nachdem in den letzten Jahren einige Hausärzte ihre Praxen geschlossen hatten. Auch Dr. Dr. Ulrich Mende nimmt das Plus für die „Gesundheit, für die im Haus etwas getan wird“ etwa in der Ergotherapiepraxis ins Zentrum seiner Aussage. Thomas Burger (GLP) freut sich darüber, dass eine Zahnarztpraxis aus Plankstadt im neuen Haus ein modernes Domizil gefunden hat, also im Ort bleibt und die Versorgung gewährleistet. Peter A. Wöhrlin ist Geschäftsführender Vorstand des Kirchlichen Pflegediensts Kurpfalz und zeigt die fast fertiggestellten acht Zimmer der ambulant betreuten Senioren-Wohngemeinschaft.

„Die Entwicklung des Adler-Areals war ein zentraler Aspekt in meinem Wahlkampf“, stellt Bürgermeister Nils Drescher mit Blick auf das Ensemble mit Haus und Außenbereich fest. Den „zentralen Bestandteil des Sanierungsprogramms für die Plankstadter Ortsmitte“ bezeichnet er als gelungen und freut sich, bald im Herzen Plankstadts die neuen Plätze für gemeinsame Feste nutzen zu können. Die Parkplätze, die geschaffen wurden, sind schon während des Filmdrehs sehr gut frequentiert, was deren Notwendigkeit unterstreicht. zg

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