Plankstadt

Gedenken Tafel für Sofie und Wilhelm Treiber am Hallenbad

Gemeinderat löst jetzt die Stiftung auf

Archivartikel

Plankstadt.Die Gemeinde verwaltet seit 1969 die Sofie und Wilhelm Treiber-Stiftung. Gemäß dem Willen des Stifters war das Geld bis vor einigen Jahren angelegt worden. Diese Praxis hatte aufgeben werden müssen. Danach war das Stiftungsgeld in Festgeldanlagen und Sparbriefe investiert worden. Die Zinseinnahmen, die zur Verteilung an gemeinnützige Einrichtungen vorgesehen waren, lieferten in den letzten Jahren nur kleine Beträge.

Die Buchungen zur Abwicklung standen in keinem Verhältnis mehr zum Ertrag der Stiftung. Deshalb beschloss der Gemeinderat nun, die Stiftung aufzulösen. Das Stiftungskapital von derzeit rund 40 500 Euro wird entsprechend dem Stifterwillen zu jeweils einem Drittel an die evangelische und die katholische Kirchengemeinde ausgezahlt. Das verbleibende Drittel soll für die Sanierung der Schwimmhalle eingesetzt werden.

Bedauern am Ratstisch

Zum Gedenken an die Stifter wird im Bereich der Schwimmhalle eine Gedenktafel angebracht. Der Fabrikant Wilhelm Treiber hatte ausdrücklich die Auflösung in der Stiftungsurkunde vorgesehen. An bestimmte Voraussetzungen hatte er die Auflösung nicht geknüpft. Der Gemeinderat bedauerte die Auflösung, stimmte dem Beschlussvorschlag aber mit deutlicher Mehrheit zu. Ulf-Udo Hohl (ALP) war dagegen.

Ferner freute sich der Rat über zwei Spenden. Im Juni fand ein vom Kulturforum und der lokalen Agenda veranstalteter „Kruuschd & Krempel“-Markt statt, bei dem ein Verkaufserlös von 2257 Euro zustande kam. Das Geld kommt der Notgemeinschaft zu Gute. Bürgermeister Nils Drescher erhielt von Bürgerin Magdalena Ott ein Gemälde des Schwetzinger Künstlers Heinz Friedrich geschenkt, welches früher im Gastraum der Wirtschaft „Sonne“ hing. Das Bild ist jetzt im Rathaus zu bewundern. vw

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