Plankstadt

Awo-Ortsverein Kreisverband-Geschäftsführerin Tina Latsch berichtet über sozialpädagogische Projekte / Spenden nur durch Überweisung

Gerda Schneider seit zehn Jahren dabei

Archivartikel

Plankstadt.Bei der Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) berichtete Tina Latsch, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Rhein-Neckar, von den vielfältigen sozialpädagogischen Aufgabenfeldern der über 350 Mitarbeiter. Sie reichen von der Kindertagesstätte bis zur Schwerstbehindertenbetreuung. Sie freute sie sich, dass die Geschäftsführung durch die ehemalige Mannheimer Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb kompetent unterstützt wird.

Sie begrüßt auch den finanziellen Solidar-Baustein, mit dem der Awo-Ortsverein den Kreisverband unterstützt. Finanzmittel benötige man zum Beispiel dringend, um verzögerte Bewilligungen und Zahlungen durch die Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes ausgleichen zu können.

Oft seien Menschen mit einer geistigen oder seelischen Behinderung mit eigenständiger Finanzplanung überfordert und die gute Absicht des neuen Gesetzes verkehre sich ins Gegenteil.

Mit einem Film über die Feier zum 100-jährigen Awo-Bestehen der Bezirke Baden und Württemberg in Karlsruhe erinnerte Walter Stumpf an das ereignisreiche vergangene Jahr, das Plankstadt gemeinsam mit benachbarten Ortsvereinen mit einer Ausstellung im Oftersheimer Gewölberaum mit Bildern von Käthe Kollwitz und Heinrich Zille abgeschlossen hat.

Hinweis auf Unterschriftenliste

Pressesprecher Gerhard Wacker wies auf die Unterschriftenliste zur Begrenzung der Eigenanteile in der stationären Pflege vor einem Jahr hin. Innerhalb kurzer Zeit seien damals über 74 000 Unterschriften zusammengekommen. Der Petitionsausschuss des Bundestages habe sich daraufhin zustimmend mit den Forderungen auseinandergesetzt. Leider sei aber eine Überweisung an das Plenum des Bundestages bisher nicht zustande gekommen. „Pflegebedürftigkeit darf nicht arm machen“, forderte Wacker. Mit Talkrunden müsse jetzt Schluss sein. „Taten sind gefragt.“

Eine Ehrung für zehnjährige Mitgliedschaft freute Gaby Wacker besonders: Gerda Schneider konnte sie – inzwischen wieder auf dem Weg der vollständigen Genesung – nachträglich entgegennehmen.

Der Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Gaby Wacker wurde ebenso zustimmend zur Kenntnis genommen wie der Bericht des Kassierers Walter Stumpf. Die Entlastung fiel einstimmig aus.

Kaffeenachmittag entfällt

Schließlich wurde noch bekannt gegeben, dass der für Dienstag, 28. April, geplante Kaffeenachmittag in der Awo-Cafeteria in Oftersheim abgesagt wird. Die Planungen für den Ausflug am Samstag, 12. September, nach Frankfurt laufen; alles andere muss abgewartet werden.

Da wegen des Coronavirus die Awo-Sammlung nicht persönlich durchgeführt werden kann, bittet der Awo-Ortsverein um Überweisung der Spenden auf sein Konto bei der Sparkasse Heidelberg: IBAN DE 0267 2500 2000 2250 0481. zg

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