Plankstadt

Ich mache, was ich will

Die vergangenen 14 Tage haben es bewiesen. An dem Sprichwort: „Der April macht einfach, was er will“, hat auch der Klimawandel nicht gerüttelt, wahrscheinlich befeuert er die Wetterkapriolen sogar. Erst war es kühl, dann wieder warm, immer unterbrochen von Niederschlägen, die sich in großen Pfützen sammelten. Das Prasseln der Tropfen in den Pfützen lädt mich jedes Mal dazu ein, mir meine Regenjacke und Gummistiefel überzustreifen. Wie schön war es als Kind, als man ungezwungen durch die Rinnsale in den Straßen marschieren konnte, in die Pfützen sprang und es spritzen ließ. Dafür würde ich heute als Erwachsener komische Blicke der Passanten ernten, die dem kühlen Nass nicht viel abgewinnen können.

Ich glaube, ich riskiere es beim nächsten Regenschauer einfach, mache – wie es dieser Monat auch tut – schlicht das, was ich will, lasse das Kind aus mir heraus und springe in die größte Pfütze, die ich finden kann.

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