Plankstadt

Grüne Kreisverband und Ortsverbände Eppelheim, Schwetzingen und Plankstadt unterstützen den Radschnellweg zwischen Heidelberg und Schwetzingen

Ihre Forderung: Vorhandene Wege vorrangig berücksichtigen

Archivartikel

Region.Der Grüne Kreisverband Kurpfalz-Hardt und die Grünen aus Eppelheim, Schwetzingen und Heidelberg und die Grüne Liste Plankstadt unterstützen eine schnelle, direkte Radverbindung zwischen Schwetzingen und Heidelberg.

„Radschnellverbindungen sind ein wichtiger Baustein einer neuen Mobilität – auch bei uns in der Kurpfalz“, schreiben Sigrid Schüller und Dr. Andre Baumann vom Grünen Kreisverband in einer Pressemitteilung. Radschnellverbindungen seien Teil der Radstrategie des Landes. Sie seien im grün-schwarzen Koalitionsvertrag von 2016 festgeschrieben und Geld im Haushalt bereitgestellt worden. Wie hier in der Region würden auch in anderen Regionen Baden-Württembergs Radschnellwege vom Land geplant und gebaut. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried „Winne“ Hermann hatte bei einer Veranstaltung des Grünen Kreisverbands in Eppelheim am 28. Februar in seinem Vortrag das Konzept der Radschnellwege im Land vorgestellt (wir berichteten). Er betonte, dass Radschnellwege zur Mobilitätswende in urbanen Räumen beitragen.

„Damit der Radschnellweg Heidelberg-Schwetzingen schnell realisiert wird, ist geplant, dass die betroffenen Kommunen Planung und Bau des nachhaltigen Verkehrsprojekts anstelle des Landes übernehmen. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 11,9 Millionen Euro werden dann wieder vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg erstattet. Die Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung zwischen Heidelberg und Schwetzingen geht von 2900 Radfahrerinnen und Radfahrern pro Tag aus. Wo genau die Radschnellverbindung verlaufen soll, wird in einer Detailplanung unter Beachtung des Natur- und Artenschutzes geklärt. Die Grünen fordern darüber hinaus, dass Flächen schonend geplant und vorhandene Wege vorrangig berücksichtigt werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Kreuzungsfreier Verkehr

Für Radfahrern böten Radschnellwege eine attraktive Möglichkeit, längere Strecken zügig und sicher zurückzulegen: „Die Radwege führen den Radverkehr in der Regel kreuzungsfrei und getrennt von anderen Verkehrsmitteln. In den Niederlanden sind die schnellen Direktverbindungen für den Radverkehr längst ein Erfolgsmodell – vor allem im Berufsverkehr, wo sie entscheidend dazu beitragen, den Verkehr vom Auto aufs Rad zu verlagern“, schreiben Schüller und Baumann.

„Ruckzuck und ohne viele Stopps kann man bald von Schwetzingen nach Heidelberg radeln und mit dem Pedelec fahren. Radfahren ist umweltfreundlich, gesund und macht Spaß“, heißt es in der Pressemitteilung des Grünen Kreisverbands. zg

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