Plankstadt

Hungermarsch Undichte Dächer müssen repariert werden / Soziale Isolation durchbrechen

Im Einsatz für die Armen

Archivartikel

Plankstadt/Region.Zum 36. Mal laufen und radeln die Teilnehmer aus den katholischen Kirchengemeinden Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen für eine „gute Sache“. Der nächste Hungermarsch findet am Sonntag, 30. Juni, in Ketsch statt.

Alle gesammelten Spenden kommen verschiedenen Projekten in den ärmsten Regionen in Afrika, Südamerika und Rumänien zugute. Die Plankstadter unterstützen die Schulen in der Abtei Mvimwa/Tansania und zwar in Sumbawanga, wo Jungen und Mädchen aus ärmsten Verhältnissen und verschiedener Religionen eine Schulbildung bekommen, heißt es in der Mitteilung.

Ein Speisesaal konnte von den Spenden bereits fertiggestellt werden. Nach 20 Jahren müssen nun die undicht gewordenen Dächer dringend repariert werden, denn die Klassenräume leiden unter der Feuchtigkeit. Hier soll mit Spenden geholfen werden, denn die St. Maurus Chemchemi School ist ein Hoffnungszeichen für die ganze Region, dass sich hier etwas zum Guten entwickeln kann. Auch gibt es vielen Kindern und Jugendlichen die Chance, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Mannigfaltige, große Not herrscht immer noch in der ehemaligen Pfarrei von Pfarrer Reinholdt Lovasz. Kinder aus sozial schwachen Familien – auch Roma-Kinder – bekommen dort von seinem Hilfsprojekt Schulunterricht und damit verbunden ein warmes Mittagessen. Heimkinder werden ebenso unterstützt und haben dadurch Kontakte zu anderen Kindern, wobei ihre soziale Isolation durchbrochen werden kann. Auch alte und kranke Menschen haben Hilfe nötig. Ohne die finanzielle Unterstützung aus Plankstadt könnte dieses Projekt nicht am Laufen gehalten werden. zg

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