Plankstadt

Kindergarten St. Martin Außengelände neu gestaltet

Im Sand austoben

Archivartikel

Plankstadt.Seit etwas mehr als einem Jahr läuft der Kindergarten St. Martin nun im Ganztagesbetrieb. Die Abläufe haben sich eingependelt, die neuen Räume werden mit viel Leben gefüllt. Nun wird auch das Außengelände ordentlich spielfit gemacht. „Wir haben im Bereich der ehemaligen Fußballwiese in den vergangenen Monaten den Rasen neu gesät“, erklärt Kindergartenleiterin Barbara Oelschläger.

Außerdem lädt ab sofort ein neuer Sandkasten die Kinder zum Spielen ein. Für noch mehr Spaß sorgt ein Spielgerät, auf dem sich vier Kinder gegenübersitzen und hin und her wippen können. „Das haben wir von Matthias Gött von Findus gespendet bekommen“, meint Oelschläger dankbar. Da fehlt jetzt nur noch das entsprechende Wetter, um die Stunden im Freien so richtig genießen zu können. Die fünf Gruppen hätten zumindest nichts dagegen einzuwenden.

Rollrasen soll verlegt werden

Wenn es dann im Frühjahr wärmer wird, werden ebenfalls noch neue Bäume eingepflanzt. Im vorderen Bereich mit den bereits vorhandenen Spielgeräten besteht dann auch noch Handlungsbedarf. Noch ist der Boden braun und sandig. „Wir möchten dort aber Rollrasen verlegen“, blickt Barbara Oelschläger in die Zukunft. Der alte Rasen hat durch den Sommer gelitten.

Im September 2017 ist der umgebaute Kindergarten neu eingeweiht worden. Nötig war das, weil der Bedarf für den Ganztagesbetrieb da war. Für eine weitere Kindergartengruppe mussten dann auch die Räume erweitert werden – knapp 450 Quadratmeter kamen hinzu. Herzstück ist dabei sicherlich auch das Bistro, in dem die Kinder in gemütlicher Atmosphäre frühstücken und zu Mittag essen können. Die neuen Räume sind hell und mit ausgeklügelter Lüftungstechnik versehen – außerdem gibt es dort verschiedene Spielbereiche. Der Ganztagesbetrieb musste sich erst einmal einpendeln, wie Barbara Oelschläger deutlich macht: „Es war schon ein Umdenken nötig, weil der Tagesbetrieb eine ganz andere Struktur hat.“ Das fange schon damit an, dass die Gruppen nacheinander zu Mittag essen müssen und dieser zeitliche Ablauf aber auf alle Kinder Auswirkungen hat. So müsse beispielsweise der Singkreis für alle Kinder um eine Stunde nach vorne verlegt werden. „Wir hatten zwar vorher eine Teamfortbildung, aber diese praktischen Dinge bedenkt man da nicht unbedingt“, blickt Oelschläger zurück.

Zu Anfang habe man auch noch mit allen Kindern gemeinsam gegessen, doch „das war nicht familiär genug, da war der Geräuschpegel zu hoch“. Eine weitere Sache, an die sich die 18 Erzieher noch gewöhnen mussten, war auch die Tatsache, dass der Tagesbetrieb ein Stück weit ersetzend zum Elternhaus ist, während der normale Betrieb eher ergänzend ist. So müssen im Tagesbetrieb auch Medikamente gegeben werden, wenn das Kind diese benötigt. So wurden einige Dinge in der Praxis noch angepasst.

Mittlerweile hat sich alles eingependelt. 138 Plätze gibt es. „Und zum Ende des Kindergartenjahres werden wir voll belegt sein“, freut sich Barbara Oelschläger, dass das Angebot einfach passt. grö

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