Plankstadt

Bürgerbefragung 60 Prozent sind für Sporthallen-Erweiterungsbau / 70 Prozent wollen Sportstätten an bisherigen Platz behalten

Ja zum Neubau, nein zur Verlagerung

Archivartikel

Plankstadt.Wenige Interessierte verfolgten den Ausgang der Bürgerbefragung in der Bücherei, umso mehr Plankstädter hatten sich den Tag über in den drei Wahllokalen eingefunden. Eindeutig fiel das Votum für einen Erweiterungsbau an der Mehrzweckhalle und Beibehaltung der Sportstätten am derzeitigen Ort aus; zeitgleich erteilten die Plankstädter einer Verlegung des Sportareals an den Ortsrand eine klare Absage.

In Zahlen heißt das: Insgesamt war die Meinung von 8898 Menschen gefragt; zur Urne gingen oder per Brief wählten 3746. Es wurden zwei Zettel ausgefüllt: einer mit der Entscheidung für eine Verlagerung, der andere für den Erweiterungsbau an der Mehrzweckhalle.

Beim Wahlgang zum Thema Verlagerung wurden insgesamt 3720 gültige Stimmen gezählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 42,1 Prozent. 1088 Stimmen (29,25 Prozent) wurden für eine Verlagerung der Sportstätten abgegeben; 2632 Stimmen (70,75 Prozent) dagegen. Für den Erweiterungsbau an der Mehrzweckhalle drückten mit dem zweiten Stimmzettel 3739 Berechtigte ihre Meinung aus (Beteiligung: 42,02 Prozent). 2246 Bürger (60,60 Prozent) stimmten für einen Erweiterungsbau, dagegen 1460 Menschen (39,40 Prozent).

Vom TSG-Vorstand war niemand in die Bücherei gekommen. Dr. Stephan Verclas, Leiter der Handballabteilung des Vereins, meinte: "Wichtig ist, dass etwas passiert mit den Sportstätten. Alles, was kommt, ist besser als das, was wir haben."

Bürgermeister Nils Drescher freute sich über das Ergebnis als Basis für weitere Entscheidungen gemeinsam mit dem Gemeinderat: "Ich bin froh, dass es so eindeutig ausgegangen ist."

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