Plankstadt

Kleine Abenteuer

Saskia Grössl wagt sich jetzt öfter ohne Plan nach draußen

Raus aus der Komfortzone, heißt es, wenn man nicht in seinem Alltagstrott verschimmeln möchte. Und so habe ich mich an einem Sonntag mit Sonnenaufgang auf den Weg gemacht zu einer Wanderung. Für mich, die ich normalerweise am Wochenende gerne ausschlafe, ist das schon eine deutliche Abweichung von der Komfortzone – immerhin geht die Sonne momentan gegen 5.30 Uhr auf. Aber der Spruch kommt ja nicht von ungefähr, denn die Erfahrung war erfüllend und ich werde mich noch länger daran erinnern – länger auf jeden Fall als an die gleichförmigen Morgen im Bett. Übrigens gibt es ein neumodisches Wort für solche überschaubaren Unternehmungen, die einen aus der eigenen Komfortzone führen: Mikroabenteuer. Die kann wirklich jeder in seinem Alltag und in der eigenen Umgebung erleben. Weder muss man eine ganze Woche für eine Wandertour einplanen noch weiter wegfahren. Für manche braucht man nicht einmal eine besondere Ausrüstung.

Neben der Wanderung bei Sonnenaufgang ist auch eine Nachtwanderung denkbar. Oder man fährt einfach spontan mit dem Fahrrad los und schaut, wo man rauskommt. Man könnte auch einfach losmarschieren und bei jeder Kreuzung eine Münze werfen, die darüber entscheidet, ob man recht oder links abbiegt. Hauptsache raus und Hauptsache anders als sonst. So bleibt das Leben spannend. Denn wer weiß, was man so alles erlebt und welche Anekdote man hinterher zu erzählen hat?

 
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