Plankstadt

Geschäftsleben Citra Helles und Kurpfalzbräu Ur-Weizen aus der Welde-Brauerei prämiert bei Meininger’s International Craft Beer Award

Kräftige Malzsüße überzeugt die Jury

Plankstadt.Biere aus der Welde-Brauerei sind unter den besten beim Meininger’s International Craft Beer Award. Eine echt schöne, aber keine einfache Aufgabe hatten die fast 90 Juroren aus ganz Deutschland, als sie sich kürzlich in der Pfalz trafen, um über 1000 Biere aus aller Welt zu verkosten. Mit in der Auswahl an Gerstensäften waren die Welde-Brauspezialität Citra Helles und das Kurpfalzbräu Ur-Weizen, die beide mit einer Medaille ausgezeichnet wurden, heißt es in einer Pressemitteilung.

In Gruppen aufgeteilt beurteilten die Braumeister und Biersommeliere der Jury die vielen Biere, die zum renommierten International Craft Beer Award des Neustadter Meininger Verlags eingereicht wurden. Die Verkostungen werden grundsätzlich blind durchgeführt, nur die zu bewertenden Bierstile sind den Juroren bekannt. Jedes einzelne Brauereierzeugnis wurde kritisch begutachtet und auf Charakteristik, Individualität und Kreativität geprüft, so die Mitteilung. Eine Edelmetall-Prämierung erhielten nur die allerbesten. Bei Brauern und Geschäftsleitung aus Plankstadt war die Nachricht von der hervorragenden Auszeichnung bei einem der führenden Bierwettbewerbe von gleich zwei Bieren aus ihren Sudkesseln Grund zu großer Freude.

Intensive Hopfenaromen

„Unser konsequent qualitätsbewusster, handwerklicher und liebevoller Umgang mit unseren Bieren ist goldrichtig“, erklärt Welde-Chef Max Spielmann sichtlich stolz. Langsames Brauen mit Zeit – Slow Brewing eben – , Einkauf bester Rohstoffe, die erforderliche Handwerkskunst und Mut zu Tradition und Innovation zahle sich eben aus, ist er sich mit Braumeister Stephan Dück einig. Das beim Bierstil „Helles New Style“ prämierte Citra Helles ist ein modernes untergäriges Helles, das mit dem amerikanischen Aromahopfen Citra kaltgehopft wird.

Dabei geben die Brauer eine zusätzliche Menge Hopfen erst nach der Hauptgärung für rund zwei Wochen ins Bier. Die bei Hitze schnell flüchtigen ätherischen Öle aus dem Hopfen können sich im kühleren Jungbier wesentlich besser entfalten und bleiben länger erhalten. So nimmt das Bier die intensiven Hopfenaromen auf, im Fall von Citra sind das frische Noten von Zitrone, Limette und Waldhonig. Davon waren die Juroren von Bierwettbewerbs begeistert.

Nach alter Tradition wird das ebenfalls untergärige Kurpfalzbräu Ur-Weizen gebraut. Das Rezept stammt aus den Unterlagen des früheren Brauereibesitzers und Braumeisters Hans Hirsch. Die fruchtig-würzigen Hefenoten und die kräftige Malzsüße des bernsteinfarbenen Weizenbieres aus der Kurpfalz haben die Juroren in Neustadt überzeugt, schreibt die Welde-Brauerei in ihrer Pressemitteilung abschließend. zg

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