Plankstadt

Zuschuss Energieeinsparungen an Bauhof, den beiden Schulen, Rathaus und Mehrzweckhalle werden mit Förderprogramm belohnt

Land spendiert 22 000 Euro für gemeindeeigene Gebäude

Plankstadt.Für das Energiemanagement erhält die Gemeinde einen Zuschuss des Förderprogramms des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Das teilt die Verwaltung mit. Energie sparen fängt bei den Gebäuden an. Gerade die gemeindeeigenen Liegenschaften bieten hier ein großes Potenzial.

Um den Energieverbrauch dort zu senken, setzt die Gemeinde auf den Aufbau und die Erweiterung eines Energiemanagements, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine Anteilsfinanzierung über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg beschert Plankstadt 22 075 Euro Zuwendungen für das Energiemanagement von zehn gemeindeeigenen Gebäuden, unter anderem für den Bauhof, die beiden Schulen, das Rathaus und die Mehrzweckhalle.

Unterstützung durch die Kliba

„Nur wer seinen Energieverbrauch kennt und weiß, wofür welche Mengen notwendig sind, kann Energie einsparen“, sagt Bernhard Müller, der Leiter der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz. Genau an dieser Stelle setze der Aufbau des Energiemanagements an, heißt es weiter. Mit der Unterstützung der Kliba sollen im Förderzeitraum, Energiesparziele für die gemeindeeigenen Liegenschaften formuliert werden. Damit diese bis zum Ende des Förderzeitraums im Jahr 2020 erreicht werden, soll der aktuelle Energieverbrauch mit Messeinrichtungen und Verbrauchszählern erfasst und auf Plausibilität überprüft werden.

Zum Teil werde hierfür auch eine Fernüberwachung installiert. Der Vorteil: Fehlentwicklungen beim Verbrauch wie durchlaufende Anlagen am Wochenende würden sofort festgestellt und behoben. Zudem soll eine Software eingesetzt werden, die Auffälligkeiten sofort melden und Prognosen für den Jahresverbrauch berechnen soll.

„Es freut mich, dass wir mit dem Energiemanagement einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten können“, sagt Bürgermeister Nils Drescher. Der Klimaschutz sei eine große Herausforderung, bei der auch die Gemeinden mit guten Beispiel vorangehen müssen“, erklärt Drescher weiter. zg

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