Plankstadt

Ordensmatinee Dennis Winterkorn wird als neues Elferrat-Mitglied mit Konfetti getauft / Goldenes Vlies für Lisa Choschzig

Lina Gaa gibt ihr Debüt auf der Bühne

Plankstadt.Endlich donnerte wieder ein Dreifaches „Pla-hoi“ durch Plankstadts Gassen. Mit ihrer Ordensmatinee landeten die PCCler nach ihrer Neufindungsphase (wir berichteten) einen Volltreffer. Allein gemessen an den vielen Abordnungen, die sich an einem Sonntagmorgen nach samstäglicher Party bei Vereinen in der Region, aufgemacht hatten die Karnevalisten zu unterstützen, ist schon klar: Das wird ein Erfolg. Frohen Mutes gingen deshalb Vorsitzender Peter Rossrucker und Präsident Norbert Reinmuth ans Werk. Nach dem Einmarsch der Aktiven legte Sternchen-Tanzmariechen Lina Gaa ein ordentliches Debüt hin. Zum ersten Mal vor derart viel Publikum auf der Bühne machte sie ihre Sache prima und erntete Applaus und die erste Rakete des Tages. Noch im Beifall lud Reinmuth die Elferräte auf die Bühne ein, um sie auf die Treue zum Verein einzuschwören.

Erste Aufgabe „Müll-Minister“

Ein Neuer stieß zum Männerclub hinzu: Dennis Winterkorn. Er musste die Taufe mit unendlich viel Konfetti über sich ergehen lassen und durfte als erste Aufgabe „Müll-Minister“ sein. Ausstaffiert mit dem cremefarbenen Jackett und der Narrenkappe ist er nun vollwertiges Mitglied im Elferrat. Die Papierpunkte kehrte er höchstpersönlich zusammen. Jeder Elferrat hatte eine Aufgabe, so auch Klaus Choschzig, der sich für den Orden verantwortlich zeichnet und diesen präsentiert: Dass der PCC in voller Pracht mit allen Narren gemeinsam lacht, tut das Emblem kund. Die Jokusjünger sitzen darauf in einem Zug, der sich seinen Weg in die Zukunft bahnt. „Pla-hoi“-Rufe gab es für den neuen Weg. Und weil schon jeder wusste, was es mit dem Orden auf sich hat, bat Reinmuth die ersten Abordnungen auf die Bühne. Echt eng wurde es da oben, als jeder einige nette Worte an den PCC richtete. Geschenke gab es und für alle, die auch einen Orden mitgebracht hatten, den der Plankstadter. Viele Küsschen rechts und links flogen über die Bühne und die Schlachtrufe von „Olé“ über „O-hoi“ bis „A-hoi“ bretterten in die Zuschauermenge, die ordnungsgemäß antwortete.

Weil es so schön war, legte Reinmuth eine zweite Ordensrunde nach, weil die Abordnungen zu den nächsten Terminen weiter mussten. Dann kam die Zeit, verdiente Aktivposten und unterstützende Mitglieder zu ehren, was die Herren in aller Ausführlichkeit taten. Für Lisa Choschzig gab es sogar das Goldene Vlies, eine der höchsten Auszeichnungen der Narretei, die sie kniend in Empfang nehmen durfte. Mit den „Mixmäusen“ gaben im Anschluss sechs Gardemädels ihren Marschtanz zum Besten. Der ließ auch keine Raffinesse vermissen und begeisterte die Gäste. Eine exzellente Rakete zischte für die jungen Damen durch den Saal im Gemeindezentrum. Die bekam auch Juniorenmariechen Alina Bellendier für ihre Choreografie mit viel Sprüngen und Schwierigkeiten. zesa

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