Plankstadt

Mehr als Nadel und Faden

Hallo Kinder! Ich war eben mit dem Fahrrad unterwegs und habe mich sehr beeilt, weil ich mich unbedingt mit Ellie Ente treffen wollte und schon viel zu spät war. Kurz habe ich nicht aufgepasst und sofort war es passiert: Ich bin hingefallen und mir ist meine Hose gerissen. Wie peinlich! Gott sei Dank hat das niemand gesehen. Aber zum Glück hat Ellie Ente ja eine Nähmaschine. Und weil an diesem Donnerstag, 13. Juni, auch der „Tag der Nähmaschine“ ist, haben Elli Ente und ich nicht nur meine Hose geflickt, sondern nach getaner Arbeit in der Gemeindebücherei noch ein wenig über dieses praktische Gerät gelesen. Die erste mechanische Nähmaschine wurde schon vor 230 Jahren erfunden – vom Engländer Thomas Saint. Ganz aus Holz baute er das Gerät und meldete ein Patent an, damit nur er es konstruieren und verkaufen konnte. Seine Nähmaschine erleichterte die Herstellung von Hemden und Hosen, Tischdecken, Vorhängen oder Winterjacken – also eigentlich von allen Produkten, die aus Stoffen zusammengenäht werden. Die Idee seiner Nähmaschine wurde weiterentwickelt und damit die Maschinen auch immer größer. Auf einmal wurde die meiste Kleidung nicht mehr mit der Hand genäht, sondern in riesigen industriellen Anlagen in Massen hergestellt. Aber auch für Kinder gibt es spezielle Nähmaschinen, wie Ellie Ente mir erklärt hat. Trotzdem sollte immer ein Erwachsener dabei sein, wenn ihr selbst etwas näht.

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