Plankstadt

Reitanlage Wolf Party vor letztem Tag des Drei-Königs-Turniers

Mit 700 Gästen ausverkauft

Archivartikel

Eppelheim.Dass von Sonntag auf Montag bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird, ist eher ungewöhnlich. Ist der Montag ein Feiertag, ist es schon verständlicher – ist es der Dreikönigstag, ist die Sache für alle Partygänger klar: Auf der Reitanlage Wolf lud man wieder zur Reiterparty rund um das Drei-Königs-Hallenturnier, das einen großen Stellenwert für Reiter in der Region hat.

Bis 20 Uhr saßen Günter Treiber, Maximilian Weißbrod & Co. noch auf ihren Paarhufern, im Anschluss traf man den einen oder anderen in Reiterhosen Gekleideten an der Bar. Ursprünglich war die Party mal nur für Reiter gedacht – um einen erfolgreichen Turniertag gebührend abzuschließen und sich auch mal mit den Füßen auf festem Boden zu begegnen. Seit Jahren schon ist die Reiterparty aber für alle Freunde der Feierei auch über Eppelheim hinaus bekannt. „Wie immer eine gute Party – aber das ist man ja bei Wolfs gewohnt“, fand Caroline Wagner aus Mannheim, „es passt alles: Preise, Musik und Gesellschaft.“

„Wir sind mit 700 verkauften Karten wieder mal komplett ausverkauft“, freute sich Rolf Zimmerer, Mitveranstalter und Teil der Wolf-Familie. Mehr als die Hälfte aller Karten werde am ersten Verkaufstag, dem Start des Turniers, an den Mann und die Frau gebracht. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Reitanlage Wolf nicht nur bei Pferdeliebhabern hoch im Kurs liegt. Die Wolfs setzen auf Altbewährtes: „Wir sind froh, dass hier alles Jahr für Jahr so gut ankommt“ – daher standen auch diesmal die Hand- und Fußballer des ASV Eppelheims hinter der Bar, hinter dem Mischpult der bekannte DJ La Dous, der zu später Stunde von DJ Jerky abgelöst wurde. Für die generationsübergreifende Partymeute gab es eine Mischung aus Michael Jacksons „Beat it“, Whitney Houstons „I wanna dance with somebody“ und Renner wie „Freed from Desire“.

Viele packen mit an

Bis 2 Uhr wurde gefeiert, als der letzte Besucher den Heimweg angetreten hatte, begann für das Helferteam der Wolfs die Arbeit noch einmal so richtig, denn zum letzten Turniertag musste der Bewirtungsraum wieder seinen Originalzustand haben. „Ohne unsere vielen fleißigen Helfer wäre das hier alles nicht möglich – wir schätzen uns echt glücklich, dass immer so viele anpacken“, betonte Rolf Zimmerer. „Und wir versuchen, mit unseren Helferpartys immer was zurückzugeben.“

Und weil die Pferde am letzten Turniertag nicht als einzige ausgeschlafen in die Prüfungen starten konnten, begannen die Springprüfungen am Montag erst um 10 Uhr. Die Nicht-Reiter konnten noch länger schlafen – und einen Haken hinter den ersten Party-Pflichtprogrammpunkt des Jahres setzen.

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