Plankstadt

Friedhof Parkplätze sind schräg angelegt, da die Autos vorher zu weit in den Gehweg ragten / Baum hat nun mehr Platz

Mit der Rampe ist es barrierefrei

Plankstadt.Es sind kleine Anpassungen, die aber eine große Wirkung haben. Die Gemeinde hat die beiden Parkplätze am Friedhof umgestaltet.

Die Parkplätze vor dem Haupteingang sind nun in Teilen schräg angeordnet. Das war nötig, da die parkenden Autos sonst – aufgrund ihrer Länge – in den Fußgängerweg hineinragten. Leute mit Rollator oder Kinderwagen mussten dann auf die Grenzhöfer Straße ausweichen. Das wird nun mit der schrägen Anordnung vermieden. Dort, wo der Platz für die Fußgänger breit genug ist, sind die Parkplätze weiterhin gerade angeordnet.

Verschiedene Steinsorten

„Außerdem haben wir den Parkbereich vom Fußgängerbereich nun mit verschiedenen Steinsorten auch farblich voneinander getrennt“, erklärt Ortsbaumeister Andreas Ernst. Das gewährleistet, dass die Leute die Parkplätze richtig nutzen – und es funktioniert. Durch die schräge Anordnung der Parkplätze sind einige von ihnen weggefallen – aus sieben Stellplätzen wurden fünf. Dafür sollte der untere Parkplatz nun so gestaltet sein, dass er attraktiver ist und mehr genutzt wird.

Dafür soll vor allem eine Rampe sorgen, die von diesem Parkplatz aus direkt auf den Friedhof führt und diesen barrierefrei zugänglich macht. „Dafür haben wir die Mauer aufgebrochen“, erklärt Andreas Ernst die Maßnahme. So kommen vor allem auch Personen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen bequem zu den Gräbern. Weggefallen ist allerdings die Treppe, die den unteren Parkplatz mit dem oberen verbunden hat. „Hier haben wir stattdessen lieber den Grünstreifen vergrößert“, so Ernst. Damit habe nun der Baum, der auf diesem Streifen steht, mehr Raum. Vor der Rampe sind drei Parkplätze in zwei Behindertenparkplätze umgewandelt worden, die nun ausreichend Stellfläche bieten. Vor dem Tor zum Friedhof auf dem oberen Parkplatz befinden sich ebenfalls zwei Behindertenparkplätze. Für die Radfahrer wird auf dem unteren Parkplatz direkt neben der Rampe ein Ständer hingestellt. Denn der alte Platz kann durch die Rampe de facto nicht mehr genutzt werden.

„Nun muss man nur noch sehen, dass der untere Parkplatz auch gut angenommen wird“, hofft Andreas Ernst. Die Umgestaltung des Eingangsbereichs und die Errichtung der Rampe hat die Gemeinde rund 104 000 Euro gekostet.

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