Plankstadt

Erntedankfest Katholische Kirchengemeinde stallt das Lob für die ehrenamtlichen Helfer in den Mittelpunkt des Tages

Ohne die vielen engagierten Menschen fehlt es an allem

Archivartikel

Plankstadt.Die katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus nutzte die Feier zum Erntedank nicht nur zur Würdigung der Gaben vom Feld und aus dem Garten, sondern nutzte die Gelegenheit auch, um Menschen danke zu sagen. Dabei wurde besonders das Ehrenamt der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Blick genommen, denn die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements könne man nicht hoch genug einschätzen, hieß es.

Die Gottesdienstbesucher sollten sich mal einen Augenblick vorstellen, was wäre, wenn der Pfarrer und die Hauptamtlichen die kirchliche Arbeit allein tragen müssten, es also keine ehrenamtlichen Mitarbeiter gebe. Dann würde in der Pfarrgemeinde St. Nikolaus keine ehrenamtlich geleitete Kinder- und Jugendarbeit, wie sie von den Ministranten und Pfadfindern geleistet wird, vorhanden sein. Es gebe keine Arbeitsgruppen, wie KIGO, FamGo, KFD die Gottesdienste und Andachten vorbereiten, keinen Kirchenchor oder Chor „Voice“ und keine Prozession an Fronleichnam.

Aber auch Gemeindefest wie den Basar oder das Beisammensein nach dem Fronleichnamsgottesdienst würden nicht stattfinden. Die Kirche würde nicht geputzt werden. Es gebe keine Theateraufführungen, zur Freude vieler Menschen, wie sie von der Schaubühne bekannt sind, keine Apres-Ski-Party, keine Erstkommunion- und Firmvorbereitung, keinen Besuchsdienstkreis, kein Hungermarschteam, keine Kommunionhelfer und Lektoren, aber auch keinen Pfarrgemeinderat, Stiftungsrat und kein Gemeindeteam, Menschen, die sich um viele Aufgaben der Pfarrgemeinde, in der Instandhaltung von Gebäuden und Liegenschaften, bei Aufstellung und Umsetzung von Haushaltsplänen und um vieles andere mehr kümmern.

Die Sprecherin des Gemeindeteams, Marion Kolb, stellte in Ihrer kurzen Ansprache fest: „Es gibt hier sicherlich keine zwei Meinungen“. Eine Kirchengemeinde benötige neben der Arbeit des Pfarrers und seiner hauptamtlichen Mitarbeiter unbedingt den breiten Einsatz von vielen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Talenten und Interessen. „Menschen, die Zeit und Energie einsetzen, um andere zu unterstützen und zu helfen“, so Kolb. Ein Ehrenamt erfordere Zeit und Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit und manchmal auch viel Nerven.

Mit großem Engagement bauen, gestalten und bereichern alle Ehrenamtliche die Pfarrgemeinde, in dem Sie all ihr Wissen, viel Freizeit und vor allem Engagement und Herzblut einbringen. zg

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