Plankstadt

Gemeinderat Neue energiesparende Leuchten / Sportstättensanierung beginnt / Bauvoranfrage

Parkplatz am Friedhof sanieren

Archivartikel

Plankstadt.In der letzten Sitzung vor der Sommerpause ging der Gemeinderat noch ans Geldausgeben. Die erste Auftragsvergabe betraf die Umstellung der Straßenbeleuchtung. Die Leistungen waren öffentlich ausgeschrieben worden. Der Förderanteil bei dieser Maßnahme sei erheblich, um das auszunutzen, sollten Gesamtkosten von 300 000 Euro brutto anfallen, heißt es in der Erläuterung des Beschlusses.

Die Firma Waibel Elektroanlagen aus Wiesloch hatte das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Mit den Honorarkosten würden aber nur Gesamtkosten in Höhe von rund 230 000 Euro entstehen, so dass die Verwaltung dem Gemeinderat vorschlug, zusätzlich für 71 000 Euro weitere Leuchten zu sanieren, um den Förderrahmen vollständig zu nutzen. Von den 1100 Leuchten werden jetzt rund 700 energiesparend umgestellt. Die Maßnahme beginnt am 10. September und soll bis Ende November abgeschlossen sein. Der Vorschlag ging einstimmig durch.

Bis zum 1. November (Allerheiligen) muss die Umgestaltung des Parkplatzes am Friedhof erledigt sein. Die Maßnahme wurde im Februar vom Gemeinderat beschlossen. Das wirtschaftlichste Angebot der beschränkten Ausschreibung kam von der Firma LW Bau aus Eppelheim. Die Umgestaltung des Eingangsbereichs und die Errichtung einer Rampe kostet rund 104 000 Euro. Der Asphalt wird entsorgt, dafür gibt es schöne Pflastersteine.

Kunstrasen wird neu verlegt

Ohne Gegenstimmen vergab das Ratsgremium Aufträge für den ersten Bauabschnitt bei der Sanierung der Sportstätten in der Jahnstraße. Ausgeschrieben worden waren die Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes mit Umgang, Geländer, Bewässerung und verschiedenen Ausstattungen und die gesamte Flutlichtanlage. Die Kostenschätzung liegt bei 800 000 Euro. Die Gemeinde hat eine Förderzusage von 297 000 Euro. Die Ausschreibung in zwei Losen wurde getrennt vergeben und die Angebote einer Firma aus Bielefeld und eines Unternehmens aus Wiesbaden kommt auf Kosten von rund 775 000 Euro. Baubeginn ist am 20. August. Im Dezember soll die Maßnahme erledigt sein, wobei die Verlegung des Kunstrasens stark von der Witterung abhängig sei. Während der Bauzeit darf der Kunstrasenplatz auf keinen Fall bespielt werden. Die Verwaltung ist in enger Abstimmung mit dem Verein, damit die Beeinträchtigungen gering gehalten werden.

Als letzte Entscheidung versagte der Gemeinderat eine Bauvoranfrage zur Errichtung von drei Reihenhäusern, zwei Garagen und einem Stellplatz im Brühler Weg/Blumenau 1. Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Siedlung“. Der Bebauungsplan sieht „eine behutsame Nachverdichtung mit möglichst großen Freiflächen, insbesondere für die Bewohner von Mehrfamilienhäusern und der Möglichkeit zur Schaffung von Stellplätzen auf geeigneten Flächen“ vor. Die Mehrheit der Gemeinderäte war beim vorgelegten Fall für die Ablehnung. Nur Sigrid Schüller und Thomas Burger (GLP) sowie Ulf-Udo Hohl (ALP) votierten für die Möglichkeit der Nachverdichtung. vw

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