Plankstadt

Caritas-Altenzentrum Ruth Miedreich-Hornung mit befreundeten Musikern und Blockflötengruppen zu Gast / Johanna Hein improvisiert am Klavier

Pause vom Alltag mit bekannten Melodien

Archivartikel

Plankstadt.Wer genießt es nicht, dem Alltagstrott für eine Stunde zu entfliehen? Einfach mal abschalten und sanften Frühlingsmelodien lauschen. Beim Frühlingskonzert wurde den Senioren des Caritas-Altenzentrums ein buntes, entspannendes Repertoire geboten, das sie einen Nachmittag lang mit auf einen Ausflug aus dem Alltag nahm.

Gerhard Waldecker führte dabei traditionell durch das Programm, das Ruth Miedreich-Hornung liebevoll gestaltet, zusammengestellt und mit den Musizierenden eingeübt hatte. Gemeinsam mit Kosta Xanthopoulos verzauberte sie die Zuhörer unter anderem mit dem „Frühlingsgruß“ von Hoffmann von Fallersleben, den sogar einige der Senioren aus dem Publikum mit Begeisterung textsicher mitsangen. Bei dem Swing-Stück „Sing, Nachtigall, Sing“ bewies nicht nur Miedreich-Hornung mit ihrem beschwingten Gesang, sondern auch Heinz Ochs mit flotten Rhythmen am Klavier sein Können.

An der Zither begeisterte Lucie Neukirchner nicht nur als Begleitung zu verschiedenen Liedern, sondern auch solo mit einem ruhigen Präludium. Jede Menge Frühlingsmelodien hatten auch die Kinder der drei Blockflötengruppen parat: Bei „Bienchen summ her“, „Alle Vögel sind schon da“ und „Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ summten die Senioren verzückt mit.

Bewegende Lieder

Im Duett mit Walter Dittmar gab Ruth Miedreich-Hornung außerdem die bewegenden Lieder „Wie vor Jahr und Tag“ und „Gute Nacht Freunde“ von Reinhard Mey zum Besten. Die Gitarrenbegleitung übernahm Walter Dittmar selbst – gekonnt zupfte er an den Saiten.

Johanna Hein präsentierte verschiedene Improvisationen am Klavier. Aus dem Gehör erfand sie die richtigen Harmonien und beeindruckte so das Publikum. Auch die „Wunderknaben“, wie mehrere Senioren sie begeistert nannten, Janis und Laurin Stieger ernteten mit ihren Darbietungen an Klavier und Geige reichlich Beifall.

Und das Programm hatte noch mehr zu bieten: Dr. Heidemarie Bleier und Claudia Mandl hatten sich unter anderem dazu entschieden den Zuhörern das Lied „Erlaube mir, feins Mädchen“ zu präsentieren. Die gesungene Reaktion einer Feministin auf diese unverblümte Anmache in Form einer eigens hinzugedichteten Strophe amüsierte die Senioren merklich – sie ließen sich gerne zum Lachen animieren. Schon jetzt freuen sie sich auf das nächste Konzert, das ihren Alltag ein klein wenig auflockert. caz

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