Plankstadt

Katholische Frauengemeinschaft Monika Gaa moderiert närrische Feier / Reden sorgen für lautes Gelächter und Angstschweiß / Heinz Tippl ruft zum Tanzen auf

Pfarrer Reinhold Lovasz erklärt sich wortreich als „Mutter der Gemeinde“

Archivartikel

Plankstadt.Zum Lied „Ahoi, wir grüßen euch im Saal“ marschierten die Protagonistinnen ein. Und schon hielt es niemanden mehr auf den Stühlen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die katholische Frauengemeinschaft (Kfd) hatte zur Fasnachtsfeier geladen.

Die Akteurinnen Marianne Breyer, Monika Gaa, Margot Hernandez, Resi Kolb, Cordula Just, Ingrid Schmitt, Emma Stroh und die Nachwuchstalente Lea Jungmann, Leni Menrad und Emilia Sander eröffneten das lustige Programm mit dem bekannten Tanz „Macarena“. Als Moderatorin führte Gaa durch die närrische Feier im Pfarrsaal.

Unter lautem Jubel zog Pfarrer Reinholdt Lovasz ein, um in seiner Bütt wortreich zu erklären, warum er „die Mutter der Gemeinde“ sei, wie er sich um seine „Schäfchen“ kümmere und diese schon morgens in der Frühe durch heftiges Glockengeläut stets rechtzeitig wecke.

„Dellen am Popo“

Eine Damengruppe jammerte danach lauthals über die ärgerliche Cellulite und sang „warum war Gott so gemein, er schuf uns mit Dellen an Popo und Bein“. Anschließend spielte Cordula Just eine „fromme Frau“, die es mit ihren Kirchgängen sehr genau nimmt und obendrein öfters einen großen Appetit hat. So spann sich eine ulkige Geschichte über eine außergewöhnliche Maiandacht. Unter großem Gelächter litten die Zuhörer mit der in Angstschweiß gebadeten Gottesdienstbesucherin mit – bis zum vorhersehbaren Ende. Später präsentierten die Damen der Kfd zu dem Song „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini“ die aktuelle Bademode für den Sommer.

In die Bütt stieg dann Ingrid Schmitt, um als rassige Frau unnachahmlich von ihren Erlebnissen auf einer Schönheitsfarm zu berichten und musste immer wieder feststellen: „Alls fort, wer schee sei will muss leide“. Zwischendurch gab es viele Schunkelrunden, hervorragend aufgelegt vom Musikus Heinz Tippl, der auch dafür sorgte, dass die närrischen Damen ausgelassen die Tanzbühne eroberten.

Das große Finale bildete die Hitparade. Die Kfd bot alles auf, was Rang und Namen in der Schlagerszene hat: Roberto Blanco, Roy Black, Marianne Rosenberg, Drafi Deutscher sangen ihre besten Evergreens, und das Publikum verlangte begeistert nach einer Zugabe. me

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