Plankstadt

Verwaltung Weniger Personal zum Schutz aller Plankstadter

Rathaus senkt Betrieb

Archivartikel

Plankstadt.Um die Mitarbeiter zu schützen und im Falle von Erkrankungen handlungsfähig zu bleiben, ergreift die Gemeindeverwaltung Maßnahmen.

„Leider können wir in der Verwaltung keine Telearbeit anbieten, da das Rechenzentrum verständlicherweise aktuell die sicheren Verbindungen nicht bereitstellen kann, die wir benötigen. Daher haben wir gemeinsam mit Personalrat und den Amtsleitungen nach anderen Möglichkeiten gesucht, die Verwaltung möglichst redundant in allen Bereichen zu organisieren“, schreibt Bürgermeister Nils Drescher auf Anfrage unserer Zeitung.

Zwei Mitarbeiter würden aktuell Arbeitszeitkonten abbauen und seien zu Hause. In allen anderen Ämtern würden ein bis zwei Mitarbeiter die Arbeitsplätze mit Kollegen in der Nebenstelle Wilhelmstraße oder der Bücherei tauschen, die aktuell geschlossen ist.

Anruf statt persönlichem Gespräch

„Im Bauhof wurde ein Zweischichtbetrieb eingeführt, so begegnen sich die Mitarbeiter nicht mehr alle auf einmal. Im Wasserwerk und Friedhof wurden ebenfalls Mitarbeiter umgesetzt, um einen fachgerechten Betrieb auch bei der Ansteckung des zuständigen Kollegen weiter gewährleisten zu können“, so Drescher. „Ich bedanke mich bei allen betroffenen Mitarbeitern, die jetzt nach dem stressigen Umzug in die Container noch einmal ihren Arbeitsplatz wechseln müssen. Es ist im Sinne einer Vorsorge jedoch notwendig“, betont er.

Er erinnerte außerdem daran, das Rathaus als Außenstehender möglichst nicht mehr zu betreten. „Wir bitten dringend, alle Verwaltungsangelegenheiten vorab per E-Mail und Telefon zu erledigen und nur noch in dringenden Notfällen die Verwaltung aufzusuchen. Beispielsweise können wir Meldebescheinigungen unter bestimmten Voraussetzungen auch zusenden.

Sollte die Regelung jedoch ausgenutzt werden, müssen wir das Rathaus leider restriktiv schließen und sind dann nur noch telefonisch erreichbar. Das fände ich schade. Heute Morgen war beispielsweise eine ältere Dame bei uns, deren Pflegekraft Einreiseschwierigkeiten hat, die aber auf Pflege angewiesen ist. Solche Fragestellungen müssen wir weiter bearbeiten, gerade in diesen Zeiten. grö

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