Plankstadt

CDU Landtagskandidat Andreas Sturm unterstützt die Gastronomie mit Essen zum Mitnehmen / Nachfrage ist ganz unterschiedlich

Restaurants sind für ihn wertvoller Teil der Kultur

Archivartikel

Plankstadt/Schwetzingen.Im November und Dezember hat CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm in allen Kommunen des Wahlkreises mit den CDU-Verbänden vor Ort die lokale Gastronomie mit „Essen zum Mitnehmen“ unterstützt, um sich über die Situation der Gastwirte ein Bild zu machen und auf die schwierige Lage der Gastronomen aufmerksam zu machen.

Die Nachfrage nach Essen zum Abholen sei ganz unterschiedlich, so die Pressemitteilung. Während sich Pizzerien oder chinesische Restaurants, bei denen ohnehin schon viel über die Straße verkauft wird, etwas mehr auf ihre Stammkundschaft verlassen können, gibt es Restaurants, bei denen es traditionell wenig Nachfrage nach Essensmitnahme gibt. „Bei uns gibt es keine ausgeprägte Take-away-Kultur, ein gutes Rumpsteak, schön angerichtet mit hochwertigen Beilagen, ist ein Erlebnis und wird am liebsten im Restaurant gegessen“, so einer der Gastwirte. Es sei für die Restaurants nun eine Umstellung gewesen, die Speisen so zu verpacken, dass die Pommes nicht schon matschig sind, wenn sie zu Hause ankommen.

Einmal ausprobieren

In diesem Zusammenhang lobte Andreas Sturm das erhöhte Umweltbewusstsein, indem immer mehr Restaurants auf nachhaltige Verpackung Wert legen. Des Weiteren hofft Sturm, dass Kunden auch in Restaurants, die traditionell nicht für das Essen zum Mitnehmen bekannt sind, diesen Service einmal ausprobieren.

Die Bundesregierung unterstützte die Gastronomie während der Schließung im November mit einem Ausfallersatz von 75 Prozent des Vorjahresumsatzes, durch den wetterbedingten Wegfall der Außengastronomie wäre es schwer möglich, ähnliche Ergebnisse zu erzielen wie im November des letzten Jahres. Zudem hat das Land ein zusätzliches, maßgeschneidertes Sonderprogramm für das Hotel- und Gastgewerbe im Umfang von 330 Millionen aufgelegt. Nichtsdestotrotz sind Restaurants auf die Unterstützung ihrer Kunden angewiesen, denn es sei kein Zukunftsmodell, immer neue Hilfspakete aufzulegen, so Andreas Sturm, sondern ein tragfähiges Konzept, um mit der Pandemie umzugehen.

Für Sturm sind die Restaurants nicht nur Freizeitgestaltung, sondern ein wertvoller Teil unserer Kultur, die erhalten werden müsse. Gerade jetzt, wo die Schließung der Restaurants verlängert wurde, ist eine Unterstützung des Staates und der treuen Kunden unabdingbar.

Von daher sei es ein Zeichen von Solidarität mit den Gastwirten, ausgefallene Restaurantbesuche durch „Essen zum Mitnehmen“ zu ersetzen und gemeinsam die Krise zu meistern. „In diesem schweren Jahr wäre ein Gutschein bei einem örtlichen Restaurant als Weihnachtsgeschenk ein großes Zeichen der Solidarität mit unseren Gastwirten“, regt CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm an. zg

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