Plankstadt

Schnuki-Baby im Ehering

Katja Bauroth erzählt von einem fantasie-reichen Austausch

Der Auslöser für eine fantasiereiche Diskussion in unserer Redaktion war die Hochzeitsmesse "Trau", die nächstes Wochenende in Mannheim ist. Während der eine Jungkollege den anderen anspitzte, sich dort Anregungen für den schönsten Tag im Leben zu holen, war ein weiterer Jungkollege glücklich, eine solche Messe nicht mehr zu benötigen: Er hat die Frau fürs Leben gefunden und geheiratet. Stolz plauderte er von seinem Ehering und dem seiner Frau, die nicht - wie üblich - Vornamen als Inschrift tragen, sondern die Kosenamen des jeweiligen Partners: in dem Fall "Schnuki-Baby" und "Schnuk".

Daraufhin potenzierten sich die Gedankenspiele sämtlicher Kollegen. "Wie praktisch, mehrfach verwertbar", meinte der eine keck. "Ja, wenn kein Datum drin steht, ist es noch praktischer", schob ein anderer nach. Der Nächste: "Aber was, wenn der neue Partner den Kosenamen nicht mag?" Ein berechtigter Einwand. Schweigen. "Also dann vielleicht einfach gängige Kosenamen wählen und gravieren lassen, so was wie ,Hase', ,Bärchen' oder ,Zimtstern' - und klar, ohne Datum." Daraufhin grübelte ein Kollege lange und meinte: "Eigentlich bin ich froh, dass sowohl Name als auch Hochzeitsdatum im Ring stehen. So vergesse ich den Hochzeitstag nicht und auch nicht den Namen meiner Frau." Welche Diskussion daraufhin entbrannte, erzähle ich vielleicht ein anderes Mal.

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