Plankstadt

Tennis Oberliga-Herren gastieren in Heidelberg

Schwetzingen vor wegweisendem Duell

Die gute Nachricht vorneweg: Die Tennis-Herren des TC BW Schwetzingen können im letzten Auswärtsspiel der Oberligasaison in voller Mannstärke antreten. Der Südafrikaner Ruan Roelofse weilt – anders als vergangene Woche – nicht im Ausland, sondern steht Trainer Peter Träutlein im Duell beim Heidelberger TC von Beginn an zur Verfügung.

Das erhöht die Chancen auf einen Erfolg, der auch dringend notwendig ist, um auch nach der Begegnung Sonntag, 7. Juli, 11 Uhr, von der Tabellenspitze zu grüßen. „Wir fahren favorisiert dorthin und wollen den nächsten Schritt machen und ich bin davon überzeugt, dass wir das auch schaffen“, sagt Träutlein.

Letzte Partie für die Damen

Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten TC Schriesheim beträgt momentan fünf Matchpunkte. Da es im Abschlussspiel der Saison im direkten Duell um den Aufstieg geht, hat der TC BW alle Trümpfe in der eigenen Hand. „Wir wollen vor dem Topspiel unsere gute Ausgangslage weiter verbessern“, unterstreicht Träutlein. Aber auch der HTC hat eine ordentliche Saison gespielt und steht derzeit auf dem dritten Platz. Mit Martin Vacek und Matias Can verfügt der TCS über solide Akteure, die in dieser Runde jeweils alle fünf Einzel gewonnen haben. Sorgen bereitet jedoch die Form von David Novak, der an Nummer eins gemeldete Tscheche, hat bisher noch kein Einzel gewonnen.

Für die Schwetzinger Damen steht in der 1. Bezirksliga schon die letzte Partie an. Im Heimspiel am Sonntag, 7. Juli, gegen den TC BW Leimen II könnte Schwetzingen dem Nachbarn aus Plankstadt, der spielfrei ist, im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga Schützenhilfe leisten (Beginn: 9.30 Uhr). Allerdings fehlen Irina-Corina Pana aus Rumänien und Sarah Träutlein. „Das macht die Sache natürlich schwieriger, denn Leimen hat noch große Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft“, traut Peter Träutlein seiner Mannschaft nur die Außenseiterrolle zu. Der TC Leimen, für den unter anderem auch die ehemalige Ketscherin Sarah Seiderer aufschlägt, muss gegenüber Plankstadt acht Matchpunkte aufholen und spielt zum Abschluss noch bei der TG Rheinau, die ebenfalls noch Titelchancen hegt.

Sollte die Überraschung ausbleiben, dann wäre Coach Träutlein aber dennoch mit der Runde zufrieden: „Wir hatten nichts mit dem Abstieg zu tun und werden im gesunden Mittelfeld landen. Das ist in Ordnung.“ mjw

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