Plankstadt

TSG Eintracht 35 Bambini-Mannschaften kicken mit bei den Jugendfußballtagen

Sie geben immer Vollgas

Archivartikel

Plankstadt.Obwohl die Weltmeisterschaft alles andere als erfolgreich für Deutschland ausging, zeigt sich immer wieder, wie fußballbegeistert unser Land auch ohne derartige Events ist. Besonders die Jugend brennt für den Fußball und Vereine freuen sich über große Nachfrage.

So schießen die Bambini schon mit drei Jahren das Runde ins Eckige – kurz nachdem sie laufen lernen, geht es auf den Fußballplatz. Und Turniere spielen sie auch schon, wie bei der TSG Eintracht, die ihre alljährlichen Jugendfußballtage an den vergangenen beiden Wochenenden veranstalteten.

Sie freuen sich über Heimturnier

„Die Kinder freuen sich über das Heimturnier“, sagt Matthias Just, der seit vier Jahren Fußballjugendleiter bei der Eintracht ist. Eingeladen wurden Mannschaften aus den Fußballkreisen Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe. Insgesamt 35 Mannschaften verschiedener Jahrgänge nahmen an den beiden Samstagen und Sonntagen teil, darunter Teams aus Friedrichsfeld, Pfingstberg-Hochstätt und Ketsch. „Es geht hauptsächlich um Spaß an der Bewegung“, so Just. „Deshalb gibt’s am Ende auch Medaillen für alle und bei den Kleineren wird kein Sieger ermittelt.“

Trotz des verregneten zweiten Wochenendes zeigen die Kinder, dass es ihnen nicht vorrangig ums Gewinnen geht, sondern um den Spaß, den Teamgeist und die Motivation. „Ich geb auf jeden Fall Vollgas“, verspricht Jakub (8) von der TSG Eintracht seinen Trainern Marco Fasano und Horst Burkhardt vor dem Spiel gegen die eigene Mannschaft – denn die F-Jugend wurde aufgeteilt, damit jeder oft genug zum Einsatz kommt. Die Jungs des Jahrgangs 2010 flitzen 14 Minuten lang mit sechs Spielern pro Mannschaft. Die Trainer erklären, dass die Positionen Tor, Abwehr, Mittelfeld und Sturm schon im jungen Alter festgelegt werden. „Fähigkeiten stellen sich bereits sehr früh raus – wer besonders beweglich ist, gehört in den Sturm“, so Burkhardt.

„Am liebsten schieße ich Tore“

Clemens (7) ist Jüngster der Mannschaft und ein typischer Stürmer: „Ich schieße am liebsten Tore“, beantwortet er ohne zu überlegen die Frage, wieso er so gerne Fußball spielt. „Zuhause machen Turniere auch mehr Spaß“, findet er.

Das Turnier will versorgungstechnisch auch gut organisiert sein – viele fleißige Eltern helfen beim Grillen und organisieren den Getränkeverkauf. Der Erlös kommt in die Jugendkasse, „dann können neue Bälle und Trikots gekauft werden“, sagt Just. Ganz im Interesse der Kinder, die an diesen Tagen im Vordergrund stehen und ihre Leidenschaft zum Fußball zeigen können.

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