Plankstadt

Friedrichschule Fest markiert den Abschluss einer Projektwoche zum Thema Universum / Zauberer Kalibo bringt Kinder mit seinen Tricks zum Schmunzeln

Sie zeigen, was sie über das Weltall wissen

Archivartikel

Plankstadt.„Die habe ich gebastelt“, sagte der achtjährige Johannes aus der Klasse 2b der Friedrichschule und zeigte stolz auf seine große, rote Rakete. In der Projektwoche, die vergangene Woche stattfand, haben sich die Schüler der Friedrichschule mit dem Thema Weltraum beschäftigt und viel Neues dazu gelernt, gebastelt und sogar das Planetarium besucht. Die Ergebnisse dieser Woche präsentierten sie am Samstag auf ihrem Schulfest. So hat die Klasse 2b aus verschiedenen Verpackungen Außerirdische, Raketen und Raumstationen gebastelt und in ihrem Klassenzimmer ausgestellt.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Uwe Emmerich und dem Begrüßungslied des Chors animierte die Klasse 3b mit ihrem „Mitmachtanz“ zum gemeinsamen Tanzen. Anschließend führte die Klasse 1a in der Turnhalle das Theaterstück „Luckys Reise ins Weltall“ auf, das die Kinder während der Projektwoche fleißig einstudiert hatten. Der Zauberer Kalibo begeisterte gleich zweimal mit seinen lustigen Tricks und Zaubereien. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern mussten während seiner Show herzhaft lachen.

Mit Mehl und Kakaopulver

In den einzelnen Klassenzimmern stellten die Schüler dann Verschiedenes zum Thema Weltraum vor und erklärten, was sie in der Woche so alles gelernt haben. „Wir haben gelernt, dass jeder etwas anderes im Mond sieht“, erklärte die zehnjährige Viviane der Klasse 3a. „Ich sehe da aber gar nichts“, fügte sie hinzu und grinste. Mit Mehl und Kakaopulver hatte sie gemeinsam mit ihren Klassenkameraden und Lehrerin Vanessa Wicht die Oberfläche des Mondes nachgebaut. Mit Murmeln, die Meteoriten darstellen sollten, haben sie dann getestet, wie sich bei Meteoriteneinschlägen die Krater bilden.

„Am besten fand ich unseren Tanz, den wir eingeübt und dann vorgeführt haben“, erzählte die neunjährige Valentina. Als Sterne, Astronauten, Jedi-Ritter und grüne Marsmenschen verkleidet führte sie gemeinsam mit den anderen Kindern der Klasse 3a eine außerirdisch gute Choreographie zu passenden Liedern, wie „Astronaut“ von Sido oder „Sternenhimmel“ von Hubert Kah vor.

Selbst entworfene Spiele

Die Klasse 1b stellte im dritten Stock ihre selbstgebastelten Sternengucker vor, während man bei der Klasse 2a selbst entworfene Geschicklichkeits- und Ratespiele ausprobieren durfte. Eine simulierte Raketensteuerung konnte man bei der Klasse 3b miterleben: In zwei Gruppen haben die Schüler Steuerpulte gebaut und gelernt, was es vor dem Raketenflug alles zu beachten gibt. Bei den Ältesten der Schule – den Klassen 4a und 4b – konnte man beim Weltraum-Kino Kurzfilme aus der Projektwoche anschauen oder selbst eine kleine Reise in das Weltall unternehmen.

Am Mittag hatte dann die Flötengruppe ihren großen Auftritt und verzauberte mit verschiedenen Melodien. Und weil bei diesen Temperaturen eine Abkühlung gerade richtig war, kam sogar der bestellte Eismann noch vorbei.

„Ich bin mit unserem Schulfest sehr zufrieden“, sagte Schulleiter Uwe Emmerich im Gespräch mit unserer Zeitung. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Bauhof, die tatkräftig mitgeholfen hätten. „Der Ablauf funktioniert sehr gut und auch die Organisation läuft einwandfrei. Vor allem der Elternbeirat um die Vorsitzende Dr. Christina Ifrim hat uns sehr geholfen.“ Das diesjährige Schulfest sei außerdem gleichzeitig auch das Willkommensfest für die neuen Erstklässler, die so ihre neue Schule von innen und außen kennenlernen konnten.

Das Thema Nachhaltigkeit habe in der Planung laut Claudia Wiegand ebenfalls eine große Rolle gespielt. „Wir nutzen Glasflaschen und verzichten komplett auf Röhrchen. Wir haben von der Gemeinde extra ein Spülmobil zur Verfügung gestellt bekommen – so müssen wir keine Plastikteller verwenden“, erklärte sie im Gespräch.

Draußen hatte der Freundeskreis eine große Stellwand mit Informationen und Bildern aufgebaut und präsentierte seine Arbeit. Auch zu den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften, dem ehrenamtlich betreuten Lesementorenprojekt und der Hausaufgabenhilfe gab es Informationen und die zuständigen Lehrkräfte standen für Fragen bereit. Die Kinder konnten sich auf dem Spielplatz austoben, beim Feldhockey ihr Können mit dem Schläger unter Beweis stellen oder die große Rutschbahn auf einem Brett hinuntersausen. „Ich finde das Schulfest super“, meinte die neunjährige Rosalie und stand dabei ganz sicher nicht alleine da. „So kann man erfahren, was die einzelnen Klassen während der Projektwoche so gemacht haben.“

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