Plankstadt

Geschäftsleben Weldepils mit Sandhäuser Hopfen ist fertig

Spezialbier erhältlich

Archivartikel

Plankstadt / Sandhausen.„Hopfe zopfe, Stiehl dralosse“ – so haben die vielen fleißigen Ehrenamtlichen Anfang September den Sandhäuser Hopfen der Sorte „Hallertauer Mittelfrüh“ geerntet. Nun hat der Bürgermeister der Hopfengemeinde, Georg Kletti, den ersten Kasten des mit „seinem“ Hopfen in Plankstadt gebrauten „Welde No1 Slow Beer Pils“ bekommen. Damit ist auch der Startschuss gegeben: Das exklusive Pils mit Sandhäuser Hopfen ist ab sofort im Handel in der Region Rhein-Neckar verfügbar, solange der Vorrat reicht.

Mit dabei im großen Saal des Rathauses waren die Hopfenbauern und Gemeindevertreter. Die Braumanufaktur Welde ist stolz darauf, den handgezogenen und handgeernteten Hopfen seit fünfzehn Jahren exklusiv nutzen zu dürfen, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch dieses Jahr war es aufgrund trockener Witterung möglich, ein nordbadisches Grünhopfenpils zu brauen. Das geht nur einmal im Jahr, nämlich zur Hopfenerntezeit, wenn der Hopfen erntefrisch in den Sud gegeben werden kann.

Menge für 20 000 Kästen

Die Dolden wurden vor knapp sechs Wochen von Welde-Geschäftsführer Max Spielmann, Sandhäuser Gemeindevertretern und Hopfenbauern im Welde-Sudhaus mit der dritten Zugabe ins Bier gegeben (wir berichteten). Ein „Grünhopfenpils“ kann die Welde-Braumanufaktur nur direkt nach der Hopfenernte brauen. Denn der erntefrische Hopfen verdirbt leicht, wenn er nicht getrocknet wird, und muss deshalb möglichst schnell nach der Ernte in den Sud. Die Menge Aromahopfen reichte für rund 20 000 Kästen der limitierten Auflage des „Welde No1 Slow Beer Pils“ mit Sandhäuser Hopfen. Bester regionaler Hopfen vereint sich mit ebensolchem Wasser aus dem Welde-Brunnen und Malz von hier, heißt es in der Pressemitteilung abschließend. zg

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