Plankstadt

Hunboldtschule Zweitklässler hören aufgeregt die Geschichte „Rico, Oskar und die Tieferschatten“

Über den Glauben an sich

Archivartikel

Plankstadt.Die zweiten Klassen der Humboldtschule waren mächtig aufgeregt, als sie in den Keller der Bücherei kamen. Dort erwartete sie eine Lesung der ganz besonderen Art: Kein Autor war vor Ort, um aus dem Buch „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ vorzulesen – dafür aber die Schauspieler Matthias Happach und Paulina Pwalik von der württembergischen Landesbühne Esslingen, die die spannende Geschichte von Rico und Oskar witzig auf die Bühne brachten.

Rico hält sich selbst für tiefbegabt und kann sich schlecht Dinge merken. Wenn er aufgeregt ist, verwandelt sich sein Kopf in eine Bingomaschine und es fühlt sich an, als wirbelten viele bunte Kugeln durcheinander. Eines Tages lernt er beim Detektivspielen den hochbegabten Jungen Oskar kennen und freundet sich mit ihm an. Doch dann verschwindet Oskar plötzlich. Als Rico erfährt, dass sein Freund ein Opfer des berüchtigten Kindesentführers Mister 2000 geworden ist, beschließt er, Oskar zu helfen.

Spur führt zu früherem Opfer

Die Spur führt ihn zunächst zu Sophia, einem früheren Opfer von Mister 2000. Von ihr bekommt er die entscheidenen Hinweise und findet seinen Freund schließlich im Hinterhof eingesperrt in einem schalldichten Schuppen. Und dann wird auch beiden klar, wer der geheimnisvolle Entführer ist, nämlich Nachbar Marak.

Die mitreißende Detektivgeschichte erzählt von echter Freundschaft, gegenseitiger Akzeptanz und auch dem Glauben an sich selbst. Rico und Oskar sind zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und finden dennoch zusammen. Schnell wird deutlich, dass jeder seine Stärken und Schwächen besitzt und es am Ende doch nur darauf ankommt zu lernen, mit diesen umzugehen.

„Ich fand das Theaterstück total toll“, erklärte die siebenjährige Charlie im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich habe zwar vorher schon den Film gesehen, aber trotzdem fand ich es sehr spannend und lustig.“ Klassenkamerad Jakub kannte die Geschichte davor noch nicht. „Ich fand es wirklich total spannend und habe die ganze Zeit mit gerätselt, wer Mister 2000 sein könnte“, verriet er im Gespräch.

„Ich kannte das Buch und den Film davor schon. Trotzdem fand ich das Theaterstück super und musste super oft lachen“, lobte die achtjährige Heidi aus der Klasse 2a die Vorstellung.

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