Plankstadt

Brauchtum Sommertagszug schlängelt sich am Wochenende durch die Straßen / Stimmung mit Musik und bunten Verkleidungen

Vereine sind bereit für den Frühling

Archivartikel

Plankstadt.Ziemlich wechselhaft ist derzeit das Wetter: Mal spürt man den Frühling schon in der Luft, mal will der Winter nicht so richtig weichen. Symbolisch wird ihm jedenfalls am Wochenende der Garaus gemacht. Denn am Sonntag, 17. März, schlängelt sich der Sommertagszug durch die Gemeinde und gipfelt in der obligatorischen Verbrennung eines Schneemanns.

Während auf dem Festplatz der Rummel anlässlich des Frühlingsfestes steigt, werden sich die teilnehmenden Vereine aufstellen, um ab 14 Uhr den „neunten Zug der Neuzeit“ zu bilden. Organisiert wird der Zug von der Interessengemeinschaft (IG) Vereine unter der Führung des Vorsitzenden Dieter Böhm.

Um die 20 Teilnehmer ziehen durch den Ort, zeigen die Fröhlichkeit und Farbe, die der Frühling mit sich bringt und zeigen dem Winter, dass er einfach keine Chance mehr hat. Am Ende muss der kalte Geselle – ein Schneemann, den der Plankstadter Carneval Club (PCC) baut – dran glauben: Er wird auf der Gänsweid in Flammen aufgehen.

Bis zur Gänsweid

Um 14 Uhr formiert sich der Zug, für den die IG Vereine die Schulen, Kindergärten und Krippen, dazu Vereine wie den Bürgerbusverein, den Kleintierzuchtverein, Nhan Vo Dao, die Plänkschter Zwerge und die Schlepperfreunde, und Musikgruppen – die Musikvereine Plankstadt und Ketsch sowie Guggenmusik von den Heidelberger „Knöllsche“ und aus Kirrlach – gewinnen konnte, im Bereich der Sparkasse in der Wilhelmstraße. Der singende und klingende Zug schlängelt sich dann geschützt durch Feuerwehr und Rotes Kreuz durch die Wilhelmstraße, Moltkestraße bis zum Waldpfad, am Festplatz vorbei über die Straße Neurott bis zur Gänsweid.

Alle Gruppen werden sich passend zum Thema herausgeputzt haben. Dazu würden sie sich über Zuschauer am Wegesrand sowie mit Fahnen, Luftballons oder Girlanden geschmückte Häuser freuen, ist sich Dieter Böhm sicher. Eine Bitte hat er an die Eltern: „Die sollten nicht im Zug mitlaufen, sondern vom Straßenrand aus zujubeln. Ihre Kinder sind im Zug bestens betreut“, verspricht er. Erleichtern würde es den Umzug außerdem, wenn Anwohner ihre parkenden Autos vom Zugweg wegfahren.

Der Abschluss an der Grillhütte wird traditionell: Nach einem gemeinsamen Lied geht der Winter in Flammen auf. Für alle Kinder – nicht nur für die, die im Umzug mitlaufen, wie Böhm betont – gibt es dann leckere Sommertagsbrezeln.

Doch damit nicht genug: Auf dem Festplatz ist hinterher nämlich ausreichend Gelegenheit, den Tag ausklingen zu lassen. Ein Karussell, Autoscooter, Süßwarenstand und mehr laden dort von Samstag, 16. März, bis Dienstag, 19. März, anlässlich des Frühlingsfestes zum Verweilen ein. grö

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